Für den Wandel sorgen

MitMachkonferenz  |  Leipzig  |  November 2017

Wie kann die Pflege meiner Eltern nachbarschaftlich organisiert werden? Welche Wohnformen gibt es, die mich als Alleinerziehende*n entlasten? Welche Rolle könnten Sorgetätigkeiten in einem Wirtschaftssystem haben, das nicht von Wachstum und Profit angetrieben wird? Drei Tage lang ging die MitMachKonferenz. Durch einen Austausch über unsere alltägliche Sorge-Arbeit haben wir uns der Politik genähert – immer mit der Frage: Was können wir dabei von der „Care Revolution“ und „Postwachstum“ lernen?

Videos

Überblick & Stimmen der Konferenz

Warum haben wir die Konferenz organisiert? Wer hat daran teilgenommen? Wie sah es dort aus? Und was ist eigentlich die NaSch? Schaut unser kurzes Video, um einen ersten Eindruck zu bekommen.

Zentrale Podiumsdiskussion mit Fishbowl

Kurze Vorträge wechseln sich ab mit Austausch in Kleingruppen und einer abschließenden gemeinsamen „Fishbowl“-Diskussion.

Welche Rolle könnten Sorge-Arbeiten in einem Wirtschaftssystem haben, das nicht von Wachstum und Profit angetrieben wird? Welche Ansatzpunkte für solche Organisationsformen gibt es jetzt schon? Wie ist dabei das Verhältnis zwischen Selbstorganisation und staatlicher Unterstützung? Und welche Rolle können dabei Begegnungen zwischen verschiedenen Bewegungen wie Care Revolution und Degrowth spielen?

Anfängliche Referent*innen (v.l.n.r.):

  • Felix Wittmann, Konzeptwerk Neue Ökonomie, Leipzig
  • Emma Dowling, Institut für Soziologie, Jena
  • Friederike Habermann, Freie Wissenschaftlerin und Autorin, Mannheim
  • Andrea Vetter, Konzeptwerk Neue Ökonomie, Leipzig (Moderatorin)
  • Brigitte Kratzwald, Mobile Pflege, Graz
  • Carla Noever Castelos, I.L.A Kollektiv, Berlin

Abschlussaktion

Was hat Rihannas „Umbrella“ mit der Care Revolution zu tun? Schaut das Video der Abschlussaktion, um es herauszufinden.