Essen

Regional, ökologisch, selbstbestimmt.

Ein gutes Leben für alle gibt es nur mit gutem Essen. Und davon sind wir zurzeit meilenweit entfernt: Millionen von Menschen leiden an Hunger und Mangelernährung. Viel zu viele ernähren sich von ungesunden Nahrungsmitteln, für deren Produktion Menschen und Natur ausgebeutet werden. Kleinbäuer*innen weltweit leiden unter schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen, Armut und einem erdrückenden Preiskampf. Und während die industrialisierte Landwirtschaft Artensterben, Klimawandel und die Auslaugung der Böden in bedrohlichem Ausmaß vorantreibt, bauen bauen gigantische Agrarkonzerne ihre Marktmacht immer weiter aus.

Wir brauchen dringend eine andere Landwirtschaft. Dafür packen wir das Ernährungssystem dort an, wo die meisten Menschen leben: in Städten im Verbund mit ihrer Region. Wir wollen, dass der regionale und ökologische Anbau von Lebensmitteln in kleinbäuerlichen Strukturen gezielt gefördert wird. Wir wollen die städtische Ernährungspolitik in Räten organisieren, um sie transparent, gerecht und demokratisch zu machen. Wir wollen die Gemeinschaftsverpflegung in Kitas, Schulen, Behörden und Betrieben auf regionale und ökologische Lebensmittel umstellen – auch um die Marktmacht der Großkonzerne zu brechen. Und wir wollen, dass mehr Essen in den Städten selbst wächst.

Dabei verstehen wir uns als Teil der weltweiten Bewegung für Ernährungssouveränität, die die Kämpfe um das Recht auf Nahrung und das Recht auf eine selbstbestimmte, soziale und nachhaltige Landwirtschaft miteinander verbindet.

Ein Ernährungsrat für Leipzig

Regional, saisonal, ökologisch – wir wollen die Ernährungspolitik in Leipzig mitgestalten. Hierfür vernetzen wir Lebensmittelproduzent*innen und -händler*innen, Konsument*innen, Verwaltung und Politik. Die nächsten Termine stehen schon fest.

Ackern für die Zukunft

Industrielle Landwirtschaft, Machtkonzentration bei Großkonzernen und miserable Arbeitsbedingungen. Was läuft schief in der Landwirtschaft? In diesem Seminar erkunden wir Ansätze für die Agrarwende.

Sinn fürs Geschäft

In Leipzig gibt es eine Reihe von Unternehmen, die anders wirtschaften: sozial, ökologisch, demokratisch. Unser Projekt „Sinn fürs Geschäft“ stellt u.a. auch ein Unternehmen der Nahrungsmittelbranche vor.

Bildungsmethoden rund um das Thema Essen

Rund um das Thema Essen haben wir verschiedene Bildungsmethoden erarbeitet – geeignet für die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie für die Erwachsenenbildung. Alle Methoden stehen auf unserem Methodenportal endlich-wachstum.de zum kostenlosen Download bereit.

Feld-Markt-Teller-Tonne

Eine einführende Auseinandersetzung mit den Zusammenhängen von Wirtschaftswachstum und Ernährung.

Ackern für die Zukunft

Ein Vergleich von Ansätzen des solidarischen Wirtschaftens am Beispiel Landwirtschaft.

Tomaten-Rallye

Ein Brettspiel zum Thema Lebensmittelverluste und -verschwendung.

Das koloniale Buffet

Eine kulinarische Textarbeit zur Geschichte von Nahrungsmitteln.

Werkzeuge für Ernährungsdemokratie

Eine textbasierte Auseinandersetzung mit der Idee der Ernährungsräte.

Alle Macht den Käufer*innen?

Eine Kleingruppendiskussion zur Wirkmächtigkeit nachhaltigen Konsums.

Referent*in gesucht?

Fragt uns an, wenn ihr eine Veranstaltung zum Thema plant.