Cookies?

Wir würden Deinen Besuch gern in unsere Statistik aufnehmen. Du bleibst anonym und es wird kein Profil erstellt. Wenn Du ablehnst, beschränken wir uns auf das Abspeichern von Cookies und Daten, die unvermeidlich für das Funktionieren der Seite sind.

Was Deutschland Kamerun schuldet

Über die Notwendigkeit von Klimareparationen

Während Deutschland seinen Wohlstand auf Kosten fossiler Industrien und kolonialer Ausbeutung aufgebaut hat, trägt Kamerun bis heute die Folgen dieser Ungerechtigkeit. Trotz minimaler historischer Emissionen, leidet das Land massiv unter der Klimakrise – mit Dürren, Überschwemmungen und wachsender sozialer Ungleichheit. Es ist Zeit für Deutschland, seiner Verantwortung gerecht zu werden. In unserem neuen Dossier „Was Deutschland Kamerun schuldet – über die Notwendigkeit von Klimareparationen“ sprechen wir über die Zusammenhänge zwischen kolonialer Herrschaft und Klimazerstörung und verdeutlichen: Ohne eine konsequente Aufarbeitung der Vergangenheit, bleibt Klimagerechtigkeit ein leeres Versprechen.

Klimaschulden und Reparationen

Bausteine für Klimagerechtigkeit

Schuldenstrich für Länder des Globalen Südens und Reparations­zahlungen für die vom Globalen Norden verursachte Klimakatastrophe – Jetzt!
Länder im Globalen Süden sind doppelt betroffen: Vom Klimawandel, den sie kaum mitverursacht haben, und sie haben Mühe, eine hohe, nicht gerechtfertigte Schuldenlast zu begleichen. Durch einen Schuldenstrich und Reparationszahlungen müssen wir der Klimagerechtigkeit einen Schritt näher kommen.

Braunkohlefolgen und Energiewende in Ostdeutschland

Sozialisierung der Kosten, Privatisierung der Gewi

Wer bezahlt die Braunkohle-Folgekosten? Diese Frage gerät anlässlich der Landtagswahlkämpfe in Sachsen und Brandenburg wieder ins Visier. Wir haben die relevanten demokratischen Parteien nach ihren Positionen gefragt und veröffentlichen hiermit ihre Antworten.

Unser neue Dossier bietet außerdem einen Überblick über den Stand der Vorsorgekonzepte für Braunkohlefolgen, benennt Risiken und schlägt alternative Ansätze vor. Die Vergesellschaftung des Energiesektors würde ermöglichen, Sanierungskonzepte, Energiewende und Strukturwandel stärker gemeinwohlorientiert und mit demokratischer Beteiligung der Bevölkerung vor Ort zu gestalten.

Bausteine für Klimagerechtigkeit

8 Maßnahmen für eine solidarische Zukunft

„Eine klimagerechte Welt, wie soll das gehen?“ Wer sich für soziale und ökologische Verbesserungen einsetzt, kennt diese skeptische Frage. Dieses Buch gibt konkrete Antworten: Es zeigt Wege in eine (klima-)gerechte Zukunft, die im Hier und Jetzt beginnen und Ökologisches und Soziales neu zusammendenken.

Die Idee hinter den Bausteinen für Klimagerechtigkeit sind wirksame Maßnahmen für einen sozial-ökologischen Umbau, die innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre umsetzbar sind – jenseits von technischen Lösungen und Profitlogik. Jede ausgewählte Maßnahme stellt ein eigenes gesellschaftliches Transformationsprojekt dar, das sich durch drei Eigenschaften auszeichnet: Sie sind transformativ, solidarisch und machbar.

Die Bausteine für Klimagerechtigkeit wurden zusammen mit Expert*innen aus sozialen Bewegungen, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Kommunalpolitik und Gewerkschaften entwickelt. Dieses gesammelte Wissen soll Menschen inspirieren, ins Tun zu kommen. So ist dieses Buch eine Ressource für alle, die aktiv sind, und alle, die es werden wollen.

Soziale Garantien

Grundeinkommen und soziale Garantien für alle

Eine sozialökologische Transformation wird mit vielen Veränderungen und Brüchen einhergehen. Grundeinkommen und andere soziale Garantien, wie eine ausreichende Gesundheitsversorgung und Zugänge zu öffentlichen und sozialen Infrastrukturen und Dienstleistungen für alle, nehmen die Angst vor diesen Veränderungen. Außerdem befördern sie deren demokratische Gestaltung.

Die digitalen Transformation für eine nachhaltige Gesellschaft gestalten

Beiträge von Bits & Bäume

Die zweite „Bits & Bäume“-Konferenz fand 2022 in Berlin statt. Erneut bot sie einen Raum für kritische Tech- und Nachhaltigkeits-Communities, um Ideen auszutauschen und gemeinsam auf das Ziel hinzuarbeiten, die Digitalisierung so zu gestalten, dass sie Nachhaltigkeit fördert. Dieses Begleitbuch versammelt die Erkenntnisse, Arbeiten, Forschungen und Meinungen von mehr als 65 Autorinnen mit „Bits & Bäume“-Hintergrund, darunter Praktikerinnen, Forscherinnen und Aktivistinnen.

Kartierung der Visionen digital-ökologischer Transformation

Eine empirische Analyse

Eine empirische Analyse aktueller Visionen zivilgesellschaftlicher, staatlicher, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Akteure.

Diese Studie bietet einen Überblick über die im deutschsprachigen Diskurs präsenten Visionen zur digital-ökologischen Transformation und setzt diese in einer Landschaft an Vorstellungen von Transformation, Nachhaltigkeit und Technikgestaltung zueinander in Beziehung.

Gerechte Bodenpolitik

Für eine demokratische vielfältige Landwirtschaft

Landwirtschaftliche Böden in Deutschland sind sehr ungleich verteilt, außerlandwirtschaftliche Investoren und Großbetriebe nutzen Boden zunehmend als Spekulationsobjekt. Das lässt die Bodenpreise steigen und führt zur Konzentration von viel Fläche in den Händen weniger, profitorientierter Akteure. Gerechte Bodenpolitik hat zum Ziel, den Bodenmarkt zu demokratisieren, Land nach sozialen und ökologischen Konzepten zu vergeben und Verteilungsgerechtigkeit herzustellen.

Sozial-ökologische Steuerpolitik

Klimagerecht umverteilen

Aktuell ist das deutsche und internationale Steuersystem durch zahlreiche umweltschädliche Subventionen, Steuerprivilegien für Superreiche sowie Ausnahmeregelungen und Schlupflöcher für große Konzerne ungerecht, klimaschädlich und demokratiegefährdend.

Durch sozial-ökologische Steuerreformen können Ungerechtigkeiten abgebaut sowie ökologische Lenkungswirkungen und umverteilende Effekte gefördert werden.

Arbeitszeitverkürzung

Für die 4-Tage-Woche und ein Gutes Leben für Alle!

Das Ziel einer kollektiven Arbeitszeitverkürzung (AZV) ist, Arbeit, persönlich verfügbare Zeit und Einkommen umzuverteilen und damit ein gutes Leben für alle sowie einen sozial-ökologischen Umbau zu ermöglichen. „Kollektive“ AZV umfasst alle Ansätze von AZV, die über individuelle Lösungen, in denen Beschäftigte einzelne Optionen abrufen können, hinausgehen. Das kann betrieblich, tariflich, branchenübergreifend oder gesamtgesellschaftlich / gesetzlich sein.
In Deutschland ist es keine ökonomische Frage, ob Arbeitszeitverkürzung möglich ist – es ist eine Machtfrage.