In einer Zeit, in der eine Krise auf die nächste folgt und aktuelle Sozialkürzungen die Situation für Viele verschlechtern, wird eines deutlich: Wir brauchen ein Verständnis von Wirtschaft, welches den Fokus auf Diejenigen legt, die das System – meist unsichtbar – tragen: Alle, die sorgen. Und dieses „alle“ umfasst jeden Menschen und die Mitwelt, denn jeder Mensch wird geboren und (ver-)sorgt, ein Leben lang.
In ihrem neu erschienenen Buch „Das Wir in Wirtschaft. Wer Care-Arbeit aufwertet, sichert Wohlstand und Demokratie“ analysiert Feline Tecklenburg, warum die Umverteilung von Zeit, Macht und Geld nicht radikal, sondern längst überfällig ist und warum alle gewinnen, wenn Care mehr zählt als Profit. Die Frage ist nicht, ob wir uns das leisten können. Die Frage ist, wie lange wir uns noch ein System leisten wollen, das die wichtigste Arbeit umsonst haben will. Das Buch ist gleichzeitig Plädoyer, Appell und Umsetzungsstrategie – von lokaler bis globaler Ebene. Wo liegen strukturelle Hebel? Und wer soll das alles bezahlen?
Hinweis zu Barrieren: Der Raum ist ebenerdig, rollstuhlgerecht und es gibt eine rollstuhlgerechte Toilette.
Sprache: Deutsch
Eintritt: frei! (Spende empfohlen)
Mehr zu Feline Tecklenburg
Feline Tecklenburg ist Politökonomin und Mitgründerin und Co-Geschäftsführerin der Denk- und Handlungswerkstatt „Wirtschaft ist Care“. An der Universität Paderborn forscht sie zur Care-Ökonomie in zukunftsfähigen Wirtschaftsmodellen.
Mehr zum Buch:
Erschienen am 6. Oktober bei Aufbau Verlage.

