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„Wir brauchen öffentliche Solidarität“

Arbeitskampf in Leipzig: Beschäftigte der Uniklinik im Interview

Die Beschäftigten der Uniklinik Leipzig (UKL) befinden sich mitten in Tarifverhandlungen – Mitte Januar mündeten diese bereits in Warnstreiks. Doch dabei blieb es nicht: 30 Kolleg*innen fuhren in ihrer Freizeit in den Sächsischen Landtag, um Finanzminister Christian Piwarz und die Verhandlungsführer*innen direkt mit ihren Forderungen zu konfrontieren.

Sie fordern sieben Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 300 Euro monatlich. Gleichzeitig kritisieren sie eine zunehmend marode Infrastruktur und Haushaltskürzungen im Gesundheitsbereich. Was bedeutet das für die Beschäftigten – und was steht aus ihrer Sicht gesellschaftlich auf dem Spiel?

Für viele geht es längst nicht mehr nur um Prozentzahlen – sondern um die Frage, welchen Wert Care-Arbeit in dieser Gesellschaft hat und wie viel dem Freistaat Sachsen eine funktionierende öffentliche Gesundheitsversorgung tatsächlich wert ist.

Kleo hat mit den Kolleg*innen Johanna und Frauke darüber gesprochen.

Kleo: Welche Stimmungen und Gefühle durchlebt ihr als Streikende gerade?

Johanna: Die Auseinandersetzung ist kräftezehrend, weil wir ständig aufklären und uns rechtfertigen müssen. Ärzte unserer Klinik haben sich bspw. an eine Lokalpresse gewendet und uns vorgeworfen, wegen unserer Streiks würden Tumor OPs nicht stattfinden können – obwohl durch entsprechende Notdienstvereinbarungen die Versorgung gesichert ist. Leitungen werden im Krankenhaus instruiert, wie sie die Streiks verhindern oder im Keim ersticken können. Deshalb ist einer unserer Hauptjobs in der Tarifauseinandersetzung: Reden, Reden, Reden. Kolleg*innen informieren, Richtigstellungen gegenüber der Presse formulieren und Ärzt*innen für unser Anliegen gewinnen. Es ist ein Kampf mit vielen Fronten. Wir erleben aber auch, dass die Tarifauseinandersetzung uns als Kolleg*innen des UKLs mehr zusammen rücken lässt. Plötzlich lernt zum Beispiel jemand aus dem OP jemanden aus der Hautklinik am Streikposten kennen. Am Ende haben wir die gleichen Anliegen und Herausforderungen. Das verbindet und macht uns stark.

Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Verhandlungsrunde habt ihr kein Angebot erhalten – welche Unterstützung erfahrt ihr aus der Zivilgesellschaft und welche braucht es?

Frauke: Dass wir von der Arbeitgeberseite bis zur 3. Verhandlungsrunde kein schriftliches Angebot vorgelegt bekommen haben, ist respektlos. Wir brauchen öffentliche Solidarität und mehr Aufklärung darüber, wie Streiks im Krankenhaus funktionieren. Wir gefährden niemanden – wir kämpfen für sichere Versorgung und bessere Arbeitsbedingungen. Wir streiken nicht, um unsere Patient*innen zu gefährden – im Gegenteil.

Die Zivilgesellschaft kann einen wichtigen Beitrag leisten, dieses Narrativ zu verändern – zum Beispiel durch Diskussionen im Kleinen wie im Großen oder Teilnahme an Streiks.

Wir erleben aktuell vor allem Unterstützung durch das Bündnis „Leipzig steht zusammen“, ein Zusammenschluss von Personen aus der Zivilgesellschaft. Gemeinsam kämpfen wir für eine bessere Daseinsfürsorge.

In euren Forderungen geht es nicht nur um mehr Lohn, sondern auch um bessere Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen. Welche Verbesserungen müsste es geben?

Johanna: Gesundheit als Gegenstand von kapitalistischen Zielen ist in meinen Augen ohnehin ein fragwürdiges Konzept. Abgesehen davon brauchen wir Entlastung durch Personalaufbau.

Es braucht klare Personalschlüssel für jeden Bereich im Krankenhaus, und wenn Personalschlüssel nicht eingehalten werden, müssen Sanktionen für die Klinik greifen. Nach Nachtschichten ist es üblich zwei freie Tage zu bekommen, wobei der Ausschlaftag bereits einer dieser zwei Tage ist. Am dritten wird bereits ein Frühdienst geplant, das macht den Körper kaputt. Die aktuellen Schichtregelungen machen krank.

Material fehlt ständig: Rollstühle, Blutzuckermessgeräte, Bettwäsche usw. fehlen regelmäßig im Alltag. Das Zeitalter der Digitalisierung ist schon weit voran geschritten, das UKL ist es nicht. Wir brauchen schnellere PCs, um das hohe Aufkommen an Dokumentation zeitgerecht bewältigen zu können. Das ist ein kleiner Auszug an Verbesserungen die ich lieber gestern als morgen brauche. Würde ich mit Kolleg*innen kurz brainstorrmen, wäre die Liste deutlich länger.

Die UKL und ihre Beschäftigten sind massiv von Kürzungen im Sächsischen Landeshaushalt betroffen. Gleichzeitig erzielen Unternehmen Rekordgewinne. Das sogenannte Sondervermögen der Bundesregierung stellt Gelder für Rüstung und sogenannte Infrastruktur bereit. Warum wird eurer Meinung nach gerade bei Sozial- und Gesundheitsausgaben gekürzt?

Frauke: Für mich zeigt es deutlich politische Prioritäten. Was soll in dieser Gesellschaft welchen Wert haben? Gesundheit wird ökonomisch behandelt, statt als öffentliche Aufgabe. Wenn Beschäftige aufgrund von Personalmangel und hoher Arbeitsbelastung überlastet sind, leidet zwangsläufig auch die Qualität der Versorgung. Gute Pflege und medizinische Versorgung brauchen Zeit, Personal und gute Arbeitsbedingungen – und dazu gehört auch eine wertschätzende Bezahlung. 

Viele Beschäftigte in der Pflege sind FLINTA*-Personen und arbeiten in einem Bereich, der historisch und strukturell abgewertet wird. Diese Abwertung zeigt sich nicht nur in der Bezahlung, sondern auch in der Aufmerksamkeit, die diesem Bereich entgegengebracht wird. In den letzten Jahren sind viele Beschäftige aufgestanden, um für sich einzustehen. Zum Beispiel in NRW, wo sich die Kolleg*innen in einem 77-tägigen Streik einen Tarifvertrag Entlastung erkämpft haben oder mit dem starken  48-tägigem Arbeitskampf, den in Berlin 2025 die Kolleg*innen der Charité-Tochter CFM geführt haben und  eine Angleichung an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes erreicht haben. 

Es gibt genug Geld in Deutschland – es ist eine Frage des politischen Willens, wie Geld verteilt ist.

Ganz konkret – wie betreffen Kürzungen euren Alltag? Wie beeinflussen sie eure Lebensqualität?

Johanna: Die Folgen von Personalmangel sind besorgniserregend. Ich werde meinen Ansprüchen an meine Arbeit und den Bedürfnissen meiner Patient*innen nicht gerecht. Das beeinflusst die Pflegekultur, meinem eigenen alltäglichen Stresspegel und lässt mich meine Berufswahl hinterfragen.

Dienste sind so anstrengend dass ich mein Leben in der freien Zeit an die Arbeit anpasse. Ich bin oft vor und nach der Arbeit zu nichts mehr im Stande sein, weil keine Kraft mehr da ist – das geht so nicht weiter.

Wenn wir uns in einer Welt wiedertreffen würden, in der Care-Arbeit anerkannt und gut bezahlt wird – wie würde dein Arbeitsalltag dann aussehen?

Frauke: Es gäbe genug Personal, verlässliche Dienstpläne und Zeit für gute Pflege. Wir könnten langfristig gesund im Beruf bleiben, uns weiterbilden und Patient*innen wirklich gerecht werden. Pflegearbeit würde genauso wertgeschätzt und entsprechend entlohnt werden, wie beispielsweise die Arbeit eines Chirurgen. Die Pflegenden gingen nach Hause und wären zufrieden mit ihrer Arbeit, hätten Zeit zur Regeneration, könnten sich auf ihren Dienstplan verlassen und hätten genug Energie für ihr Leben außerhalb der Lohnarbeit. Es gäbe auch nach 20 Jahren noch motivierte Pflegekräfte, die den Patient*innen, Auszubildenden oder Zugehörigen würdevoll begegnen, weil auch ihnen respektvoll begegnet wird.  Es gäbe niedrigere Hierarchien unter den Berufsgruppen im Krankenhaus, eine wertschätzende Kommunikation und dadurch ein menschlicheres Klima. Das würde sich positiv auf alle Personen auswirken, die im Krankenhaus unterwegs sind. Grete Müller wäre dann nicht mehr eine Nummer unter vielen, sondern eben Grete Müller: Eine Person mit Gesicht, eigenen Wünschen und Verhaltensweisen, der ich genau so entgegentrete.

Vielen Dank für das Interview!

Wenn ihr die Beschäftigten der UKL unterstützen wollt, folgt ihnen auf Instagram: @bg_ukl

Arbeitskämpfe in der Care-Arbeit

Zwischen gewerkschaftlicher Organisierung und Mutual Aid

In der zweiten Staffel unseres Podcasts „Danke für Nichts“ beschäftigten wir uns intensiv mit Arbeitskämpfen in der Care-Arbeit. In fünf Interviews diskutierten wir mit unseren Gäst*innen, lernten voneinander und setzten uns damit auseinander, wie konkrete Arbeitskämpfe in der bezahlten Care-Arbeit aussehen können – und wie sich unbezahlte Care-Arbeit auf Lohnarbeitsverhältnisse auswirkt. In diesem Beitrag möchten wir unsere zentralen Erkenntnisse und Reflektionen aus der Staffel teilen.

Während innerhalb feministischer Initiativen und Bewegungen das Bewusstsein für Klassenverhältnisse zum Teil wächst, wird zugleich deutlich, dass marginalisierte Communities in der Berücksichtigung ihrer Kämpfe weiterhin unterrepräsentiert sind. Insbesondere mit Blick auf die Frage, wer in etablierten Gewerkschaften aktiv ist und wer nicht, zeigt sich: Die Ansprache u.a. an trans* Personen, pflegende Angehörige und BiPoCs ist ausbaufähig. Gleichzeitig bestehen die Arbeitskämpfe marginalisierter Personen sehr wohl. Viele organisieren sich außerhalb klassischer Gewerkschaftsstrukturen und versuchen so, präsenter zu werden und Druck auf Arbeitgeber*innen auszuüben oder setzen sich für arbeitsrechtliche Verbesserungen ein.

Im Zuge dessen haben wir gelernt, wie vielschichtig gewerkschaftliche Arbeit im Care-Kontext sein kann. Care-Arbeit wird – unbezahlt und bezahlt – oftmals unter prekären Arbeitsbedingungen geleistet. Aufgrund dessen zeigt sich, dass ein Gewerkschaftsverständnis, das sich primär an tarifgebundenen Zielgruppen orientiert, nicht ausreicht, um Care-Arbeitskämpfe zu stärken. Wir gehen vielmehr davon aus, dass auch all jene Gruppen und Personen, die sich für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von Care-Arbeiter*innen einsetzen, gewerkschaftliche Arbeit leisten – seien es Selbstorganisierungen, Mutual Aid-Netzwerke[1] oder selbstorganisierte Arbeitsgruppen.

Unsere Vision ist grundlegend: Care soll ins Zentrum der Gesellschaft rücken und neu organisiert, letztlich vergesellschaftet werden. Unser Podcast versteht sich als ein Beitrag zu dieser Vision – als Impulsgeber für Diskussionen und politische Auseinandersetzungen.

In der ersten Folge sprachen wir gemeinsam mit Ariane von ver.di Stuttgart und Tabea von Leipzig steht zusammen darüber, wie Bündnisse und Gewerkschaften gemeinsam feministisch streiken können und welchen Herausforderungen sie dabei begegnen. Es zeigte sich, dass es insbesondere rund um den 8. März und großen Tarifrunden bereits wichtige Schnittstellen gibt, an denen sich Aktivist*innen mit Kolleg*innen vernetzen und politische Arbeit leisten. Gleichzeitig wurde deutlich, an welchen Stellen feministische Anliegen innerhalb von Gewerkschaften noch stärker verankert werden müssen.

Mit Halina vollzogen wir in der zweiten Folge einen Perspektivwechsel und fragten uns, welchen Hürden pflegende Angehörige begegnen und wie ihr Arbeitsalltag aussieht. Wegen des Care-Bedarfs ihres Kindes und mangelnder Rücksichtnahme ihrer Arbeitgeber*in kann sie ihrer Erwerbstätigkeit derzeit nicht nachgehen. Aus ihrer Sicht wurde klar, dass ihre Gewerkschaft ver.di erheblichen Nachholbedarf hat: Weder fühlt sie sich mit ihren Care- und Lohnarbeitskämpfen ausreichend angesprochen, noch ist es für sie selbstverständlich, dort einen Raum zu finden – und das, obwohl sie seit ihrer Jugend gewerkschaftlich organisiert ist.

Janet und Maria von der Organisation Trabajo Migrante/Bloque Latinoamericano berichteten in der dritten Folge von ihren Arbeitsbedingungen und Kämpfen als migrantische Care-Arbeiter*innen. Während Janet ihre Erfahrungen als Au-Pair teilte, zeigte Maria auf, wie sich Au-Pairs organisieren und welchen strukturellen Problemen sie begegnen. Deutlich wurde dabei, wie sehr ihre Arbeit als „kultureller Austausch“ romantisiert wird: 280 Euro „Taschengeld“ können nicht als gerechter Lohn gelten. Hinzu kommen soziale Isolation, Überstunden, Abhängigkeit von den Arbeitgeber*innen für den Aufenthaltsstatus sowie keine finanzielle Sicherheit und mangelnder Kündigungsschutz. In dem Gespräch wurde deutlich, wie Au-Pairs Teil globaler Sorgeketten[2] sind, in denen Care-Arbeit zur Ware wird und Ausbeutung migrantischer Sorgerbeiter*innen – insbesondere im Globalen Norden – strukturell verankert ist.

Wie es Erzieher*innen in Sachsen geht, besprachen wir in der vierten Folge mit der ver.di-Aktiven und Erzieherin Maria. Vor dem Hintergrund aktueller Kita-Streiks, Kürzungen im sozialen Bereich und einem – im bundesweiten Vergleich ohnehin – unterdurchschnittlichen Betreuungsschlüssel in Sachsen[3] wurde deutlich, welche Forderungen Erzieher*innen stellen. Trotz alledem betont Maria, wie sie Sinn in ihrer Arbeit findet und welche Rolle gewerkschaftliche Organisierung dabei spielt. Einen lokalen Anküpfungspunkt für Pädagog*innen organisiert ver.di bspw. mit dem Stammtisch Sozial- und Erziehungsdienst in Leipzig – ab 2026 findet er monatlich als Netzwerktreffen Sozial- und Erziehungsdienst statt.

Trotz inhaltlicher und organisatorischer Unterschiede zwischen den verschiedenen Interviewpartner*innen eint sie vor allem eines: Ihre Care-Arbeit wird systematisch abgewertet, Organisierung ist herausfordernd und viele Kämpfe bleiben voneinander isoliert. Aus der Vielfalt der Kämpfe lassen sich dennoch grundlegende Erkenntnisse für politische Debatten um Care-Arbeit ziehen. Einerseits bestehen trotz wichtiger Errungenschaften weiterhin Leerstellen, die wir wahrnehmen und gemeinsam bearbeiten möchten. Andererseits zeigen sich Konflikte darüber, was als Care-Arbeit gilt und wer davon in welchem Ausmaß betroffen ist. Besonders Arbeitskämpfe abseits von Kita, Krankenhaus oder Schule, haben es schwer, Sichtbarkeit zu erlangen.

Im Zentrum der fünften Folge steht ein Interview mit Schotter von Trans*Sexworks.. Schotter berichtet von der Unterstützung, die sich trans* Sexarbeiter*innen geben: Sei es auf Touren mit dem Lastenfahrrad, in dem wichtige Arbeitsmittel wie Kondome, Taschentücher, Reinigungstücher, Desinfektionsspray, Traubenzucker verteilt werden. Oder sei es in regelmäßigen Community Abenden und den Kämpfen um ein Café für trans* Sexarbeiter*innen im Berliner Frobekiez. Schotter erzählt, dass die Mutail-Aid-Gruppe Trans*Sexworks Schwierigkeiten hat, eigene Räumlichkeiten zu finden und innerhalb von feministischen Bewegungen und gewerkschaftlichen Kontexten berücksichtigt zu werden. Da gibt’s viel Luft nach Oben!

Unabhängig von der eigenen Erfahrung oder Lebensrealität eröffnet die zweite Staffel Möglichkeiten, um sich aufeinander zu beziehen, zu vernetzen und Care-bezogene Arbeitskämpfe sichtbar zu machen – von trans* Sexarbeiter*innen ebenso wie von Alleinerziehenden, pflegenden Angehörigen oder Au-Pairs, die sich von tariforientierten Gewerkschaften oft nicht angesprochen fühlen.

Deutlich wird in dieser Staffel außerdem, dass Kürzungspolitiken in der bezahlten Care-Arbeit massive Auswirkungen auf Arbeitsqualität sowie auf die körperliche und psychische Gesundheit der Kolleg*innen haben. Die zunehmende Fragmentierung von Arbeitskämpfen ist dabei eine besorgniserregende Entwicklung. Ideologische und arbeitsrechtliche Trennungen sichtbar zu machen und trans*feministische und anti-rassistische Strukturen innergewerkschaftlich zu festigen, könnte ein Schlüssel für stärkere feministische Bündnisse sein.

Mit Zuversicht sehen wir die kämpferische Entschlossenheit von Aktiven wie Maria, Tabea und Ariane – ebenso wie die Widerstände, denen sie begegnen. Streiks und Arbeitskämpfe sind zentrale Werkzeuge, Mutual Aid und Community Support ebenso. Wir ziehen für uns den Schluss, dass wir sowohl aktive Arbeitskämpfe unterstützen als auch zur Sichtbarkeit von marginalisierten Perspektiven (darin) beitragen möchten – in der Hoffnung auf einen solidarischen, lautstarken, vielfältigen und klassenkämpferischen 8. März 2026. Und darüber hinaus.

Dir gefällt unsere Arbeit? Dann spende hier für uns oder frag uns hier für Workshops an.

Links:

Ariane, Ver.di Stuttgart

Bloque Latinoamericano

Danke für Nichts: Der feministische Podcast zu Wirtschaft und Care

Halina Jordan

Leipzig Steht Zusammen

Netzwerktreffen Sozial- und Erziehungsdienst Leipzig

Trans*Sexworks

  1. Mutual Aid bezeichnet solidarische und partizipative Zusammenschlüsse zur kollektiven Verbesserung von Lebensbedingungen und Bedürfniserfüllung. ↩︎
  2. Globale Sorgeketten beschreiben Migrationsbewegungen von größtenteils Frauen, die im globalen Norden Care-Berufe ausüben – wodurch zum Teil Versorgungslücken in ihren Familien und Communities entstehen. ↩︎
  3. Siehe u.a. hier. ↩︎