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Was uns in Krisen trägt

Ein Generationengespräch

Wie blicken Menschen unterschiedlicher Generationen auf globale Krisen? Wie kann ein Umgang damit aussehen? Und was gibt ihnen Kraft sich trotzdem oder gerade deswegen zu engagieren?

In diesem Gespräch kommen zwei Menschen unterschiedlicher Generationen zusammen. Janvi Devi und Christine Müller haben gemeinsam, dass sie sich beide für globale Gerechtigkeit einsetzen. Zentrale Fragen des Gesprächs sind: Wo ist dein Platz in einer global verbundenen Welt? In was für einer Welt möchtest du heute und in Zukunft leben? Was braucht es dafür? Was hilft dir und stärkt dich, um dich aktiv für eine global gerechte Welt einzusetzen?

Das Gespräch lädt zur eigenen Reflexion ein, inspiriert zum eigenen Handeln und schafft eine Brücke zwischen den Generationen.

Referent*innen:
Janvi Devi, studiert in Berlin Regionalwissenschaften Asien/Afrika und macht Bildungsarbeit zu den Themen Antirassismus und Sexismus im Zusammenhang mit Klimagerechtigkeit.

Christine Müller, ehemalige Beauftragte für den Kirchlichen Entwicklungsdienst der sächsischen Landeskirche, seit Ende 2021 im (Un)Ruhestand

Sprache: Deutsche Lautsprache

Release Event: The Damage Done

Über die Notwendigkeit von Klimareparationen

Wie können Länder wie Kamerun Gerechtigkeit für koloniale Ausbeutung und Klimazerstörung einfordern?

Deutschland und Kamerun teilen eine Geschichte, die von kolonialer Ausbeutung und anhaltenden neokolonialen Strukturen geprägt ist. Während Deutschland seinen Reichtum durch Industrialisierung und den Verbrauch fossiler Brennstoffe aufgebaut hat – und damit die Klimakrise vorangetrieben hat –, müssen Länder wie Kamerun die Folgen tragen. In den Mainstream-Medien wird diese Realität jedoch oft heruntergespielt, indem Deutschlands koloniale Vergangenheit als ferne Geschichte dargestellt wird, während der globale Süden als abhängig von westlicher „Hilfe“ dargestellt wird.

Mit der Veröffentlichung unserer Studie „The Damage Done – the case for climate reparations from Germany to Cameroon” wollen wir einen Raum für ehrliche und einfühlsame Gespräche über koloniale Verantwortung, Klimaschulden und Reparationen schaffen. Zusammen mit Lina Adil, Fatim Selina Diaby, Victorine Che Thoener, Oumarou Mfochivé und Tonny Nowshin werden wir untersuchen, wie Gerechtigkeit angesichts historischer und anhaltender Klimagerechtigkeit aussehen könnte.

Lasst uns in Solidarität, Reflexion und Aktion zusammenkommen.

Hier gibt es eine Videoaufnahme des Podiums zum Nachschauen:

Es war einmal?

Was es braucht, um Wirtschaft dekolonial zu gestalten

Wirtschaft ist auch heute noch von kolonialen Denkmustern und Strukturen geprägt. Aktuelle Rohstoffpolitiken, Lieferketten und das Festhalten an einer wachstumsorientierten Wirtschaft schreiben koloniale Prinzipien weiter. Wenn Wirtschaft und Klimagerechtigkeit vereinbart werden sollen, dann müssen wir genauer hinsehen, welche Maßnahmen wirklich an die Wurzel globaler Ausbeutungsverhältnisse gehen – und welche nur scheinbar zu einer nachhaltigeren und gerechteren Wirtschaft beitragen.

Was wäre der Kern einer wirklich dekolonialen Wirtschaft? Welche Kämpfe werden darum weltweit geführt? Was sind konkrete Ansatzpunkte, um sich auf den Weg dahin zu machen?

Referent*in: Tonny Nowshin ist Ökonomin und Aktivistin für Klimagerechtigkeit aus Bangladesch. Sie arbeitet daran, Klimagerechtigkeit durch antirassistische und dekoloniale Perspektiven in den Mittelpunkt zu stellen.

Sprache: Englisch mit Simultanverdolmetschung in deutsche Lautsprache