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Infoabend

Infoabend zur Weiterbildung "Zusammenwachsen"

Das Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V. organisiert von September 2026 bis September 2027 die (berufsbegleitende) Weiterbildung „Zusammenwachsen – Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Krisenzeiten“.

Sie richtet sich primär an Personen, die bereits Erfahrungen in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen oder Erwachsenen haben und diese vertiefen und erweitern möchten. Für Neueinsteiger*innen ist die Weiterbildung auch möglich.

Was Dich erwarten würde:

Am Infoabend gibt es die Gelegenheit, mehr über unsere Arbeitsweise, zu den Referent*innen, den einzelnen Modulen und den gestaffelten Preisen zu erfahren sowie offene Fragen zu klären.

Die Veranstaltung findet hybrid in den Büroräumen des Konzeptwerks und online statt.

Der Infoabend ist ein optionales Angebot und keine Voraussetzung für die Teilnahme an der Weiterbildung.

In Kooperation mit Brot für die Welt

Infoabend

1. Infoabend zur Weiterbildung "Zusammenwachsen"

Das Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V. organisiert von September 2026 bis September 2027 die (berufsbegleitende) Weiterbildung „Zusammenwachsen – Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Krisenzeiten“.

Sie richtet sich primär an Personen, die bereits Erfahrungen in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen oder Erwachsenen haben und diese vertiefen und erweitern möchten. Für Neueinsteiger*innen ist die Weiterbildung auch möglich.

Was Dich erwarten würde:

Am Infoabend gibt es die Gelegenheit, mehr über unsere Arbeitsweise, zu den Referent*innen, den einzelnen Modulen und den gestaffelten Preisen zu erfahren sowie offene Fragen zu klären. Der Infoabend wird am 07.05.26 wiederholt.

Die Veranstaltung findet hybrid in den Büroräumen des Konzeptwerks und online statt.

Der Infoabend ist ein optionales Angebot und keine Voraussetzung für die Teilnahme an der Weiterbildung.

In Kooperation mit Brot für die Welt

Sorgende Städte als Weg zur Care-Gerechtigkeit

Ein Kurzvortrag von Chris Neuffer

Was wäre, wenn unsere Städte nicht um Autos, sondern um Menschen gebaut wären? Wenn Care-Arbeit sichtbar, wertgeschätzt und gerecht verteilt wäre? Das Konzept der Sorgenden Stadt ist kein ferner Traum – es kann Kompass für eine gerechtere, nachhaltigere Zukunft sein.

Dieser Kurzvortrag findet im Rahmen der Fachtagung des Bundesverbandes der Familienzentren e.V. 2025 „Familienzentren – Wegbereiter für eine gerechte und lebenswerte Zukunft“ statt.

Grüner Wasserstoff in kolonialer Tradition?

Wasserstoffproduktion in Namibia vor dem Hintergrund deutsch

Mit Paul Thomas (Nama Traditional Leaders Association)

Die Wende zu erneuerbaren Energien in Deutschland geht (schleppend) voran – doch die Technologien, auf die gesetzt wird, treten weiterhin in veraltete, koloniale Fußstapfen. Welche Kontinuitäten kolonialer Ausbeutung zeigen sich in der heutigen Energiepolitik?
Mit dieser Frage wollen wir uns auseinandersetzen. Gemeinsam mit Paul Thomas von der Nama Traditional Leaders Association aus Namibia diskutieren wir über das geplante Wasserstoffprojekt „Hyphen“ in Namibia, die Auswirkungen vor Ort und die Notwendigkeit von Reparationszahlungen.

Namibia spielt eine zentrale Rolle in den Wasserstoffstrategien Deutschlands und der EU. Während die namibische Regierung darin Chancen für wirtschaftliche Entwicklung und neue Arbeitsplätze sieht, gibt es erhebliche Kritik: Die Stimmen der lokalen Bevölkerung werden nicht gehört, die Energie ist ausschließlich für den Export in den Globalen Norden vorgesehen, und die geplanten Anlagen bedrohen empfindliche Ökosysteme.

Besonders problematisch angesichts der europäischen Kolonialgeschichte ist der geplante Ausbau des Hafens von Lüderitz: Durch das Wasserstoffprojekt gerät Shark Island in Gefahr – jener Ort, an dem während der deutschen Kolonialherrschaft ein Konzentrationslager stand und an den Genozid an den Nama und Ovaherero erinnert. Hier überlagern sich aktuelle Energiepolitik und nicht aufgearbeitete Kolonialgeschichte in bedrückender Weise.

Über diese Entwicklungen möchten wir ins Gespräch kommen. Paul Thomas berichtet über die Auswirkungen vor Ort, über die Stimmen, die bislang übergangen werden, und darüber, warum symbolische und materielle Reparationen seitens Deutschlands längst überfällig sind.

Wir laden euch herzlich ein, gemeinsam mit unseren internationalen Gästen über grüne Scheinlösungen, koloniale Aufarbeitung und globale Solidarität entlang der Lieferketten zu diskutieren.

Viele Welten auf einer Erde

Gerechte Zukünfte, Utopien & Gutes Leben

Zukünfte und Utopien sind ein beliebtes Thema in der Auseinandersetzung mit globaler Gerechtigkeit und sozial-ökologischer Transformation. In der Veranstaltung beleuchten wir warum. Welche Potentiale und Herausforderungen gibt es in der Arbeit damit? Was gibt es zu beachten? Insbesondere wird uns folgendes Spannungsfeld beschäftigen:

Die Auseinandersetzung mit Zukünften und Utopien soll Denk- und Imaginationsräume weiten. Doch wie begrenzt sind diese vor dem Hintergrund eigener sozialer Herkunft und kultureller Prägungen? Wie wirken wir an einer Welt mit, in der wirklich viele Welten Platz haben?

Referent*in: Adyam Tesfamariam ist Kuratorin, Researcherin und DJ. Ihre Praxis aus Sound, Wort und Theorie bewegt sich zwischen dem Black Atlantic und dem Black Cosmos – auf der Suche nach Spaces für Black Liberation.

Sprache: Deutsche Lautsprache

Nach der Anmeldung bekommt ihr den Zugangslink zum Zoomraum.