Die Klimakrise ist zutiefst ungerecht: Gemeinschaften aus dem Globalen Süden, die am wenigsten Treibhausgase emittieren, sind am stärksten von den Folgen betroffen. Gleichzeitig tragen Länder und Unternehmen im Globalen Norden den Hauptteil der historischen und fortlaufenden Verantwortung.
Vor diesem Hintergrund haben sich Klimareparationen weltweit zu einem zentralen Bezugsrahmen in internationalen Debatten, sozialen Bewegungen und politischen Prozessen entwickelt. Mit Blick auf die deutsche Zivilgesellschaft sind sie das fehlende Bindeglied für ein umfassendes Verständnis von Klimagerechtigkeit: eine Entschuldigung für Kolonialverbrechen, Kompensation für verursachte Schäden und eine Garantie der Nicht-Wiederholung. Trotz des wachsenden Bewusstseins für den Zusammenhang zwischen Klimakatastrophe, Kolonialismus und Rassismus ist das Konzept der Klimareparationen jedoch nach wie vor wenig erforscht und wird oft missverstanden.
Das möchten wir gemeinsam ändern und laden in unserem Workshop ein, im Rahmen einer interaktiven Einführung Klimareparationen als dekolonialen Ansatz zu diskutieren.
Die Session findet in deutscher Sprache statt.
🕘 Im Rahmen des Fachtags „Connected – Für ein faires, globales Miteinander“
Der Fachtag lädt dazu ein, globale Ungleichheiten, koloniale Kontinuitäten und Perspektiven für eine gerechtere Zukunft gemeinsam zu diskutieren. Die Teilnahme ist kostenfrei, für den Fachtag wird jedoch um Anmeldung gebeten.
Hier gibt es mehr Infos zum Programm: dearfuturedresden.de
Wir freuen uns auf den Austausch mit euch!