„Walking the talk“ – Worten Taten folgen lassen. Hört sich leicht an. Doch in Organisationen oder Gruppen ist es oft herausfordernd die Grundwerte, für die sie nach außen stehen, auch intern wirklich umzusetzen. Gesellschaftliche Prägungen und Druck von außen führen nicht selten dazu, das zu reproduzieren, was eigentlich abgelehnt wird.
In dieser Veranstaltung fragen wir: Von Organisationskultur bis Zielgruppen – Wie können wir in unserer Organisation dekoloniale Strukturen und Praktiken aufbauen und verankern? Wer ist daran beteiligt – und auf welche Weise? Was bedeutet es eine „Lernende Organisation“ zu sein? Welche Voraussetzungen helfen dabei? Wie Überforderung vermeiden? Sind Konzepte, wie der so genannte „Whole Institution Approach“ , hilfreich?
Valerie Viban und Christina Schug von Brot für die Welt sprechen aus der Perspektive ihrer Organisation über diese Fragen. Die Veranstaltung dient auch als Ort des Erfahrungsaustauschs.
Referent*innen:
Christina Schug ist Bildungsreferentin bei Brot für die Welt mit Fokus auf Bildungsmaterialien, Seminar- und Multiplikationsarbeit, sowie weltwärts-Freiwilligendienst. Im Vordergrund ihrer Arbeit stehen die Sensibilisierung für Globale Themen, antirassistische und dekoloniale Reflexionen, sowie der Einbezug von Partnerperspektiven aus dem Globalen Süden
Valerie Viban ist Referent für Antirassismus und Dekolonialität bei Brot für die Welt. Er arbeitet zur Aufarbeitung kolonialer Kontinuitäten in der Entwicklungszusammenarbeit und in kirchlichen Partnerschaften und verbindet dabei politische Analyse, ethische Reflexion und Perspektiven von Partnerorganisationen aus dem Globalen Süden. Durch öffentliche Veranstaltungen, Publikationen und Dialogformate fördert er eine kritische Auseinandersetzung mit Geschichte und setzt sich für gerechtere globale Beziehungen ein.
Sprache: Deutsche und Englische Lautsprache mit Simultanverdolmetschung in beide Richtungen.
Die Aufnahmen der anderen Veranstaltungen findest du auf unserem YouTube-Kanal!
