Das Ziel der Sorgenden Stadt – gut erreichbare Sorgeinfrastrukturen und kurze Wege im Alltag – ist auch auf dem Land anschlussfähig. Man könnte sagen: Das Dorf ist das Leitbild. In der Realität ist die Unterversorgung in der Fläche die Kehrseite der Konzentration in den Städten. Einzelne Ansätze der Sor- genden Stadt lassen sich auf den ländlichen Raum übertragen, andere stoßen an strukturelle Grenzen von Raum, Personal und Mobilität. Hinzu kommen Finanzierungsfragen, die die Budgets kleiner Kommunen weit übersteigen. Internationale Beispiele können auch hier inspirieren: Sie zeigen, wie Care- Infrastrukturen auch und gerade in peripheren Gegenden gestärkt und durch mobile Lösungen gestützt werden können. Nach kurzen Impulsen wollen wir gemeinsam kreativ Visionen erkunden und überlegen: Wie also lassen sich Care-Infrastrukturen jenseits städtischer Logiken entwickeln und absichern?
Mit Kleo Becker & Chris Neuffer vom Konzeptwerk Neue Ökonomie