Care-Arbeit wird auf verschiedenen Ebenen ausgebeutet: Bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit ist weiterhin global wie gesellschaftlich ungleich verteilt, im Sozial- und Gesundheitswesen zeigen sich Kürzungspolitiken und strukturelle Engpässe. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Widerstände, Kämpfe und Visionen für gerechteres Wirtschaften und solidarische Lebenswelten.
In diesem Workshop wollen wir uns anschauen, wie Menschen und Kollektive bereits heute für solidarischere Formen von Care-Arbeit kämpfen, welche Ansätze sie dabei verfolgen und welche Care-Utopien sie entwerfen. Gemeinsam wollen wir Beispiele kennenlernen, von ihnen lernen und unsere eigenen Utopien entwerfen.
Die Referentin Kleo Becker vom Konzeptwerk Neue Ökonomie interessiert sich für intersektionale Perspektiven, Klassenfragen und setzt sich für queere Lebensformen ein. Im Konzeptwerk arbeitet Kleo für die gesellschaftliche Aufwertung von Sorgearbeiten. Sie möchte dazu beitragen, dass marginalisierte Perspektiven innerhalb von Care-Debatten mehr Gehör finden.
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