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Winter School

Bioökonomie in Nordhessen

Das Konzeptwerk Neue Ökonomie veranstaltet in Kooperation mit dem SDG+ Lab an der Uni Kassel eine Winter School zu Bioökonomie in Nordhessen.

Wir widmen uns Fragen des Strukturwandels und der Regionalentwicklung, sowie regionaler Kreisläufe und Wertschöpfung und interessieren uns besonders für innovative Ansätze der Transformation von Arbeit und Wirtschaft. Die thematischen Schwerpunkte liegen dabei auf Ernährung, Tourismus, Bauen und Bekleidung. Dabei sehen wir vor allem die Möglichkeit, dass die Diskussionen auf Grund der engen Verzahnung von Theorie und Praxis zu einer neuen sozial-ökologischen Zukunftsperspektive vor Ort beitragen können.

Wirtschaft & Gesellschaft in BnE und Globalem Lernen

Teil 1

Wie beschäftigen wir uns mit Zukunft, wenn die Gegenwart voller Krisen scheint?  Wie gehen wir mit Ohnmachtsgefühlen um, wenn es Gestaltungsräume braucht? Wie werden aus komplexen Zusammenhängen konkrete gelebte Ansätze für globale Gerechtigkeit – von Klimabewegung bis Fairer Handel?

Jugendliche und junge Erwachsene wissen heute viel über Klimakrise und ungerechte globale Verhältnisse und Studien belegen auch deren Wunsch danach, die Gesellschaft mitzugestalten. Gleichzeitig erscheinen diese Herausforderungen oft übermächtig und gewohnte Denkmuster sind so schwer zu hinterfragen. In diesem Workshop beschäftigen wir uns damit, wie in Lernräumen die große Frage nach einer gerechteren Wirtschaft und Gesellschaft für junge Menschen zugänglicher gemacht werden kann und welchen Beitrag der Faire Handel dabei spielt.

Dabei werden wir auf drei Ebenen ansetzen:
1. Wir reflektieren unsere Haltung als Lernbegleiter*innen und setzten uns damit auseinander, was Bildungsarbeit leisten kann.
2. Wir lernen ganz praktisch konkrete Methoden aus der Materialplattform endlich-wachstum.de kennen. Diese Methoden versuchen komplexe Fragen einer sozial-ökologischen Transformation greifbar zu machen.
3. Wir übertragen die kennengelernten Methoden und Zugänge auf eigene Arbeitskontexte.

Der Workshop hat zwei Teile, die aufeinander aufbauen:
Online: Mittwoch, 5.11.2025, 16:00 – 18:00h
Präsenz: Samstag, 8.11.2025, 10:00 – 17:30h
Workshopleitung: Nadine Kaufmann – Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.
Anmeldung: Nora.Schiebenhoefer@bildung-trifft-entwicklung.de

Wirtschaft & Gesellschaft in BnE und Globalem Lernen

Teil 2

Wie beschäftigen wir uns mit Zukunft, wenn die Gegenwart voller Krisen scheint?  Wie gehen wir mit Ohnmachtsgefühlen um, wenn es Gestaltungsräume braucht? Wie werden aus komplexen Zusammenhängen konkrete gelebte Ansätze für globale Gerechtigkeit – von Klimabewegung bis Fairer Handel?

Jugendliche und junge Erwachsene wissen heute viel über Klimakrise und ungerechte globale Verhältnisse und Studien belegen auch deren Wunsch danach, die Gesellschaft mitzugestalten. Gleichzeitig erscheinen diese Herausforderungen oft übermächtig und gewohnte Denkmuster sind so schwer zu hinterfragen. In diesem Workshop beschäftigen wir uns damit, wie in Lernräumen die große Frage nach einer gerechteren Wirtschaft und Gesellschaft für junge Menschen zugänglicher gemacht werden kann und welchen Beitrag der Faire Handel dabei spielt.

Dabei werden wir auf drei Ebenen ansetzen:
1. Wir reflektieren unsere Haltung als Lernbegleiter*innen und setzten uns damit auseinander, was Bildungsarbeit leisten kann.
2. Wir lernen ganz praktisch konkrete Methoden aus der Materialplattform endlich-wachstum.de kennen. Diese Methoden versuchen komplexe Fragen einer sozial-ökologischen Transformation greifbar zu machen.
3. Wir übertragen die kennengelernten Methoden und Zugänge auf eigene Arbeitskontexte.

Der Workshop hat zwei Teile, die aufeinander aufbauen:
Online: Mittwoch, 5.11.2025, 16:00 – 18:00h
Präsenz: Samstag, 8.11.2025, 10:00 – 17:30h
Workshopleitung: Nadine Kaufmann – Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.
Anmeldung: Nora.Schiebenhoefer@bildung-trifft-entwicklung.de

Rente?

Lieber nicht darüber reden... Oder doch?

Alt werden – und dann? Der Gedanke an die Rente macht oft mulmig: Reicht das Geld? Bin ich allein? Werde ich gut versorgt sein? Viele schieben diese Fragen weg – aus Angst, Überforderung oder weil es ohnehin aussichtslos scheint. Doch genau deshalb lohnt es sich, gemeinsam hinzuschauen.

In diesem Workshop werfen wir einen Blick auf das deutsche Rentensystem: Wie funktioniert es eigentlich? Wer profitiert – und wer fällt durchs Raster? Warum sind besonders FLINTA*-Personen von Altersarmut betroffen? Ein Workshop für alle, die sich dem Thema annähern wollen – ohne Vorwissen.

Weil wir es wert sind

Wie Beschäftigte in Kitas gegen den Fachkräftemangel kämpfen

Teil der Online-Workshopreihe „Wann treffen wir uns?“ zu Arbeitskämpfen für Care

Im Care-Sektor leisten Menschen täglich die Arbeit, ohne die unsere Gesellschaft nicht funktionieren würde. Und seit Jahren kämpfen Menschen für mehr Anerkennung dieser Arbeit, für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Personal! Sie kritisieren ihre prekäre Situation mit niedrigen Löhnen, viel zu vielen Überstunden und dem fehlendem politischen Willen, Sorgearbeit anders zu organisieren!
Vor allem Migrant*innen und FLINTA* arbeiten in diesen Bereichen – sei es auf der Intensivstation, in der Reinigung, in der Küche oder im Kindergarten. Ohne sie läuft nichts!

Doch was können wir tun, damit sich alles ändert? Damit Care ins Zentrum der Wirtschaft kommt? Welche Möglichkeiten gibt es in Deutschland, als breite feministische Bündnisse gemeinsam für Gemeinwohl und Geschlechtergerechtigkeit zu kämpfen? Welche Erfahrungen haben Kolleg*innen und Aktivist*innen mit gemeinsamen Streiktagen? Welche Kämpfe wurden gewonnen und verloren? Und wann treffen wir uns?

In vier Online-Workshops wollen wir diese Fragen gemeinsam diskutieren. Neben interaktiven Methoden, bei denen es Raum für eigene Erfahrungen und Gedanken gibt, hören wir verschiedene Inputs von unserer Gäst*innen. Es können einzelne Veranstaltungen der Workshopreihe besucht werden. Die Workshops sind in deutscher Lautsprache.

Voraussetzungen: Laptop oder Handy mit Mikrophon und Kamera.

Gesellschaft umCAREn

Workshop zu Carearbeit, globalen Sorgeketten und Kämpfen

Sorgearbeit und Migration sind miteinander verwoben, denn immer mehr Migrierte arbeiten in privaten Haushalten oder in der Pflege – und werden zum Teil extra dafür angeworben. Ein Blick auf Migrationspolitiken, insbesondere des Globalen Nordens, zeigt, dass dies politisch gewollt ist – auf Kosten der Arbeitenden, die zu prekären Löhnen und mit unsicherem Aufenthaltsstatus Sorgearbeit verrichten.

In diesem Einführungsworkshop wollen wir uns anschauen, wie Menschen weltweit für die Anerkennung der von ihnen geleisteten Sorgearbeit sowie um ihre Rechte kämpfen. Darüber hinaus beschäftigen wir uns auf interaktive Weise mit globalen Sorgeketten und lernen intersektionale Positionen migrantisierter Arbeitender kennen, die verschiedene und zum Teil miteinander verschränkte Formen von Diskriminierung erfahren.

Zur Anmeldung per E-Mail

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. im Rahmen des Projekts VerCAREte Verhältnisse – Wege in eine klima- und geschlechtergerechte Zukunft und des Museums der Arbeit – Stiftung Historische Museen Hamburg im Rahmen der Ausstellung „CARE! Wenn aus Liebe Arbeit wird“.

Von der Krise zur Utopie

für eine klima- & geschlechter-gerechte Zukunft

Soziale Ungleichheit trifft migrantische Familien, queere und trans* Personen, BiPoCs und andere marginalisierte Gruppen besonders hart. Wir fragen: Was sind die Ursachen der wachsenden Ungleichheit? Wie kann ein gerechtes Wirtschaftssystem aussehen? Ausgehend von diesen Fragen und einem Einblick in das Konzept der solidarischen Lebensweise, begeben wir uns auf eine Reise in die Zukunft und suchen nach Visionen für eine armutsfeste Zukunft für uns alle.

Anmeldung bis zum 27.10.25 hier: https://www.bundeselternnetzwerk.de/fachtagung-migrantische-familien-in-armutslagen/

Workshopleitung: Mo Linne

Es geht um’s Ganze.

Visionen von Arbeitskämpfen für Geschlechtergerechtigkeit


Gün Tank liest aus ihrem Debütroman „Die Optimistinnen“ und eröffnet den Blick auf die oft übersehenen Geschichten der Arbeitskämpfe von migrantischen Arbeiterinnen in Deutschland. Welche Kämpfe wurden geführt– und welche führen wir heute? Bei interaktiven Methoden gibt es Raum für eigene Erfahrungen und Geschichten. Wie hängen Arbeit, Gleichstellung und Solidarität zusammen?

Voraussetzungen: Laptop oder Handy mit Mikrophon und Kamera.

Moderation: Charlotte Hitzfelder

Gäst*in: Gün Tank ist Autorin, Kuratorin und Rednerin. Ihr Debütroman Die Optimistinnen (S. Fischer, 2022) erzählt aus postmigrantisch-feministischer Perspektive von weiblicher Arbeitsmigration. 2024 wurde der Roman am Maxim Gorki Theater unter der Regie von Emel Aydoğdu uraufgeführt, es folg(t)en Inszenierungen in Bielefeld und Stuttgart unter der Regie: Murat Yeğiner. Tank kuratiert interdisziplinäre Projekte wie RIOT NOW! und CrossKultur und war 2011 an der Ausstellung „22:14 … und es kamen Frauen“ beteiligt. Sie war 2024 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya in İstanbul und erhielt 2025 das Arbeitsstipendium für Literatur in deutscher Sprache des Berliner Senats.

Eine Frage der Verbindung?

Gerechte Digitalisierung statt digitalem Kolonialismus

Große Tech-Konzerne wie Meta oder Google teilen die Welt unter sich auf. Nicht nur die digitale Welt. Die oft unsichtbare Seite einer global vernetzten Welt sind die Ausbeutungsverhältnisse, die zumeist im Globalen Süden damit einher gehen. Denn digitale Technik und Tools benötigen enormen Mengen an Rohstoffen, Energie – und (Klick-)Arbeit, z.B. für KI oder für mental extrem belastende Content Moderation für Soziale Medien. Weltweit kämpfen Menschen für eine gerechte, selbstbestimmt digitale Zukunft. Wie würde diese aussehen? Was wäre dann anders? Was braucht es dafür in der Zivilgesellschaft und in der Bildungslandschaft hier vor Ort?

Referent*in: Esther Mwema ist eine preisgekrönte Künstlerin und Expertin für digitale Ungleichheiten in den Bereichen Internet-Governance, Internet-Infrastruktur und Internetfreiheit. Ihre Arbeit verbindet Kunst und Technologie und hinterfragt verborgene Machtsysteme in der digitalen Gesellschaft, darunter Glasfaserkabel, digitaler Kolonialismus und Geschlechtergleichstellung. Seit über zehn Jahren engagiert sie sich mit ihrer gemeinnützigen Organisation Digital Grassroots für soziale Veränderungen an der Basis und hat umfangreiche Arbeit im Rahmen des UN-Systems geleistet. Sie ist eine führende Vertreterin von Open Internet for Democracy, die sich auf afrikanische feministische und dekoloniale Praxis konzentriert.

Sprache: Deutsche und Englische Lautsprache mit Simultanverdolmetschung in beide Richtungen.

Die Aufnahmen der anderen Veranstaltungen findest du auf YouTube!

Alle dabei?

Organisationsentwicklung als dekoloniale Praxis

„Walking the talk“ – Worten Taten folgen lassen. Hört sich leicht an. Doch in Organisationen oder Gruppen ist es oft herausfordernd die Grundwerte, für die sie nach außen stehen, auch intern wirklich umzusetzen. Gesellschaftliche Prägungen und Druck von außen führen nicht selten dazu, das zu reproduzieren, was eigentlich abgelehnt wird.

In dieser Veranstaltung fragen wir: Von Organisationskultur bis Zielgruppen – Wie können wir in unserer Organisation dekoloniale Strukturen und Praktiken aufbauen und verankern? Wer ist daran beteiligt – und auf welche Weise? Was bedeutet es eine „Lernende Organisation“ zu sein? Welche Voraussetzungen helfen dabei? Wie Überforderung vermeiden? Sind Konzepte, wie der so genannte „Whole Institution Approach“ , hilfreich?

Valerie Viban und Christina Schug von Brot für die Welt sprechen aus der Perspektive ihrer Organisation über diese Fragen. Die Veranstaltung dient auch als Ort des Erfahrungsaustauschs.

Referent*innen:

Christina Schug ist Bildungsreferentin bei Brot für die Welt mit Fokus auf Bildungsmaterialien, Seminar- und Multiplikationsarbeit, sowie weltwärts-Freiwilligendienst. Im Vordergrund ihrer Arbeit stehen die Sensibilisierung für Globale Themen, antirassistische und dekoloniale Reflexionen, sowie der Einbezug von Partnerperspektiven aus dem Globalen Süden

Valerie Viban ist Referent für Antirassismus und Dekolonialität bei Brot für die Welt. Er arbeitet zur Aufarbeitung kolonialer Kontinuitäten in der Entwicklungszusammenarbeit und in kirchlichen Partnerschaften und verbindet dabei politische Analyse, ethische Reflexion und Perspektiven von Partnerorganisationen aus dem Globalen Süden. Durch öffentliche Veranstaltungen, Publikationen und Dialogformate fördert er eine kritische Auseinandersetzung mit Geschichte und setzt sich für gerechtere globale Beziehungen ein.

Sprache: Deutsche und Englische Lautsprache mit Simultanverdolmetschung in beide Richtungen.

Die Aufnahmen der anderen Veranstaltungen findest du auf unserem YouTube-Kanal!