Die Teilnehmenden reflektieren verschiedene Methoden zur Erschließung des Inhaltsfeldes „Konsum & Wirtschaft“ in Bezug auf ihre Einsatzmöglichkeiten in der BNE-Bildungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Die Teilnehmenden reflektieren verschiedene Methoden zur Erschließung des Inhaltsfeldes „Konsum & Wirtschaft“ in Bezug auf ihre Einsatzmöglichkeiten in der BNE-Bildungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Care-Arbeit wird auf verschiedenen Ebenen ausgebeutet: Bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit ist weiterhin global wie gesellschaftlich ungleich verteilt, im Sozial- und Gesundheitswesen zeigen sich Kürzungspolitiken und strukturelle Engpässe. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Widerstände, Kämpfe und Visionen für gerechteres Wirtschaften und solidarische Lebenswelten.
In diesem Workshop wollen wir uns anschauen, wie Menschen und Kollektive bereits heute für solidarischere Formen von Care-Arbeit kämpfen, welche Ansätze sie dabei verfolgen und welche Care-Utopien sie entwerfen. Gemeinsam wollen wir Beispiele kennenlernen, von ihnen lernen und unsere eigenen Utopien entwerfen.
Die Referentin Kleo Becker vom Konzeptwerk Neue Ökonomie interessiert sich für intersektionale Perspektiven, Klassenfragen und setzt sich für queere Lebensformen ein. Im Konzeptwerk arbeitet Kleo für die gesellschaftliche Aufwertung von Sorgearbeiten. Sie möchte dazu beitragen, dass marginalisierte Perspektiven innerhalb von Care-Debatten mehr Gehör finden.
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Klimakrise, Kriege, Hoffnungslosigkeit und keine überzeugenden Vorschläge, wie wir da wieder rauskommen? Das wollen wir ändern! Ein Weiter wie bisher ist weder möglich noch wünschenswert. Wir brauchen gesellschaftliche Veränderung im großen Stil. Doch wie kann eine Zukunft konkret aussehen, in der Menschen in all ihrer Vielfalt weltweit wertgeschätzt werden und frei und selbstbestimmt leben können? Und in der gleichzeitig eine lebenswerte Umwelt erhalten wird? In diesem Workshop wollen wir zusammen Möglichkeiten, Widersprüche und Leerstellen unserer erträumten Utopien erforschen.
Referent*innen: Nora Peulen und Nele Sander, Konzeptwerk Neue Ökonomie
Kosten: Teilnahmebeitrag zwischen 10 – 60 Euro. Wir möchten allen Menschen die Teilnahme ermöglichen. Bitte prüft, welcher Betrag für Euch möglich ist.
Anmeldung:Das Training ist zweiteilig und für den Besuch beider Veranstaltungen kann ein Teilnahmezertifikat ausgestellt werden. Eine Teilnahme an nur einem Abend ist ebenfalls möglich. Auch Kurzentschlossene sind willkommen. Bitte meldet Euch über das Anmeldeformular zur besseren Planbarkeit an.
https://erdcharta.de/veranstaltung/wessen-wissen-zaehlt-machtkritische-methoden-in-der-bildungsarbeit/
Dieser interaktive Workshop eröffnet einen Raum, sich kritisch mit eigenen Denkmustern auseinanderzusetzen. Um gesellschaftliche Machtverhältnisse zu reflektieren, ist es wichtig, die eigene Haltung und Prägung in den Blick zu nehmen. Was empfinden wir als wahr? Welches Wissen hat uns geprägt? Die Dekonstruktion der eigenen Überzeugungen ermöglicht es uns, diskriminierungssensiblere Lernräume zu gestalten. Es geht um die Entwicklung einer Haltung, die sensibel mit Wissen und Macht umgeht. Wir verwenden dabei erfahrungsorientierte Methoden des Globalen Lernens, die Reflexionsräume eröffnen.
Referent*innen: Nora Peulen und Nele Sander, Konzeptwerk Neue Ökonomie
Kosten: Teilnahmebeitrag zwischen 10 – 60 Euro. Wir möchten allen Menschen die Teilnahme ermöglichen. Bitte prüft, welcher Betrag für Euch möglich ist.
Anmeldung:Das Training ist zweiteilig und für den Besuch beider Veranstaltungen kann ein Teilnahmezertifikat ausgestellt werden. Eine Teilnahme an nur einem Abend ist ebenfalls möglich. Auch Kurzentschlossene sind willkommen. Bitte meldet Euch über das Anmeldeformular zur besseren Planbarkeit an.
https://erdcharta.de/veranstaltung/wessen-wissen-zaehlt-machtkritische-methoden-in-der-bildungsarbeit/
Care-Arbeit – wie Kochen, Putzen, Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder emotionale Unterstützung im Alltag leisten – ist ein zentraler Bestandteil unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Sie sorgt dafür, dass Menschen versorgt sind, Beziehungen funktionieren und Gemeinschaft möglich wird. Gleichzeitig bleibt ein großer Teil dieser Arbeit unsichtbar und unbezahlt, wodurch strukturelle Ungleichheiten entstehen.
Über Care-Arbeit zu sprechen bedeutet deshalb auch, über Gerechtigkeit und ökonomische Unabhängigkeit zu sprechen. Genau hier setzt unsere Veranstaltung an: Gemeinsam möchten wir reflektieren, welche Rolle Care-Arbeit in unserem eigenen Leben spielt, wie sie gerechter und aus einer feministischen Perspektive gestaltet werden kann und was das für unsere eigene finanzielle Unabhängigkeit bedeutet. Dabei soll Raum für Austausch entstehen, um Erfahrungen zu teilen und unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen.
Für wen?
Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten FLINTA-Personen, die sich vertiefend mit den Themen Care-Arbeit und ökonomische (Un)Abhängigkeit auseinandersetzen möchten. Sei findet auf Deutsch mit arabischer Übersetzung statt.
Fahrtkosten innerhalb Sachsens können von uns übernommen werden.
Anmeldung & Teilnahme
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine verbindliche Anmeldung ist jedoch notwendig.
Anmeldung per E-Mail an: leipzig@damigra.de
mehr Infos unter: https://www.damigra.de/termine/care-arbeit-und-oekonomische-unabhaengigkeit/
Das Konzeptwerk Neue Ökonomie veranstaltet in Kooperation mit dem SDG+ Lab an der Uni Kassel eine Winter School zu Bioökonomie in Nordhessen.
Wir widmen uns Fragen des Strukturwandels und der Regionalentwicklung, sowie regionaler Kreisläufe und Wertschöpfung und interessieren uns besonders für innovative Ansätze der Transformation von Arbeit und Wirtschaft. Die thematischen Schwerpunkte liegen dabei auf Ernährung, Tourismus, Bauen und Bekleidung. Dabei sehen wir vor allem die Möglichkeit, dass die Diskussionen auf Grund der engen Verzahnung von Theorie und Praxis zu einer neuen sozial-ökologischen Zukunftsperspektive vor Ort beitragen können.
Wie beschäftigen wir uns mit Zukunft, wenn die Gegenwart voller Krisen scheint? Wie gehen wir mit Ohnmachtsgefühlen um, wenn es Gestaltungsräume braucht? Wie werden aus komplexen Zusammenhängen konkrete gelebte Ansätze für globale Gerechtigkeit – von Klimabewegung bis Fairer Handel?
Jugendliche und junge Erwachsene wissen heute viel über Klimakrise und ungerechte globale Verhältnisse und Studien belegen auch deren Wunsch danach, die Gesellschaft mitzugestalten. Gleichzeitig erscheinen diese Herausforderungen oft übermächtig und gewohnte Denkmuster sind so schwer zu hinterfragen. In diesem Workshop beschäftigen wir uns damit, wie in Lernräumen die große Frage nach einer gerechteren Wirtschaft und Gesellschaft für junge Menschen zugänglicher gemacht werden kann und welchen Beitrag der Faire Handel dabei spielt.
Dabei werden wir auf drei Ebenen ansetzen:
1. Wir reflektieren unsere Haltung als Lernbegleiter*innen und setzten uns damit auseinander, was Bildungsarbeit leisten kann.
2. Wir lernen ganz praktisch konkrete Methoden aus der Materialplattform endlich-wachstum.de kennen. Diese Methoden versuchen komplexe Fragen einer sozial-ökologischen Transformation greifbar zu machen.
3. Wir übertragen die kennengelernten Methoden und Zugänge auf eigene Arbeitskontexte.
Der Workshop hat zwei Teile, die aufeinander aufbauen:
Online: Mittwoch, 5.11.2025, 16:00 – 18:00h
Präsenz: Samstag, 8.11.2025, 10:00 – 17:30h
Workshopleitung: Nadine Kaufmann – Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.
Anmeldung: Nora.Schiebenhoefer@bildung-trifft-entwicklung.de
Wie beschäftigen wir uns mit Zukunft, wenn die Gegenwart voller Krisen scheint? Wie gehen wir mit Ohnmachtsgefühlen um, wenn es Gestaltungsräume braucht? Wie werden aus komplexen Zusammenhängen konkrete gelebte Ansätze für globale Gerechtigkeit – von Klimabewegung bis Fairer Handel?
Jugendliche und junge Erwachsene wissen heute viel über Klimakrise und ungerechte globale Verhältnisse und Studien belegen auch deren Wunsch danach, die Gesellschaft mitzugestalten. Gleichzeitig erscheinen diese Herausforderungen oft übermächtig und gewohnte Denkmuster sind so schwer zu hinterfragen. In diesem Workshop beschäftigen wir uns damit, wie in Lernräumen die große Frage nach einer gerechteren Wirtschaft und Gesellschaft für junge Menschen zugänglicher gemacht werden kann und welchen Beitrag der Faire Handel dabei spielt.
Dabei werden wir auf drei Ebenen ansetzen:
1. Wir reflektieren unsere Haltung als Lernbegleiter*innen und setzten uns damit auseinander, was Bildungsarbeit leisten kann.
2. Wir lernen ganz praktisch konkrete Methoden aus der Materialplattform endlich-wachstum.de kennen. Diese Methoden versuchen komplexe Fragen einer sozial-ökologischen Transformation greifbar zu machen.
3. Wir übertragen die kennengelernten Methoden und Zugänge auf eigene Arbeitskontexte.
Der Workshop hat zwei Teile, die aufeinander aufbauen:
Online: Mittwoch, 5.11.2025, 16:00 – 18:00h
Präsenz: Samstag, 8.11.2025, 10:00 – 17:30h
Workshopleitung: Nadine Kaufmann – Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.
Anmeldung: Nora.Schiebenhoefer@bildung-trifft-entwicklung.de
Alt werden – und dann? Der Gedanke an die Rente macht oft mulmig: Reicht das Geld? Bin ich allein? Werde ich gut versorgt sein? Viele schieben diese Fragen weg – aus Angst, Überforderung oder weil es ohnehin aussichtslos scheint. Doch genau deshalb lohnt es sich, gemeinsam hinzuschauen.
In diesem Workshop werfen wir einen Blick auf das deutsche Rentensystem: Wie funktioniert es eigentlich? Wer profitiert – und wer fällt durchs Raster? Warum sind besonders FLINTA*-Personen von Altersarmut betroffen? Ein Workshop für alle, die sich dem Thema annähern wollen – ohne Vorwissen.
Teil der Online-Workshopreihe „Wann treffen wir uns?“ zu Arbeitskämpfen für Care
Im Care-Sektor leisten Menschen täglich die Arbeit, ohne die unsere Gesellschaft nicht funktionieren würde. Und seit Jahren kämpfen Menschen für mehr Anerkennung dieser Arbeit, für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Personal! Sie kritisieren ihre prekäre Situation mit niedrigen Löhnen, viel zu vielen Überstunden und dem fehlendem politischen Willen, Sorgearbeit anders zu organisieren!
Vor allem Migrant*innen und FLINTA* arbeiten in diesen Bereichen – sei es auf der Intensivstation, in der Reinigung, in der Küche oder im Kindergarten. Ohne sie läuft nichts!
Doch was können wir tun, damit sich alles ändert? Damit Care ins Zentrum der Wirtschaft kommt? Welche Möglichkeiten gibt es in Deutschland, als breite feministische Bündnisse gemeinsam für Gemeinwohl und Geschlechtergerechtigkeit zu kämpfen? Welche Erfahrungen haben Kolleg*innen und Aktivist*innen mit gemeinsamen Streiktagen? Welche Kämpfe wurden gewonnen und verloren? Und wann treffen wir uns?
In vier Online-Workshops wollen wir diese Fragen gemeinsam diskutieren. Neben interaktiven Methoden, bei denen es Raum für eigene Erfahrungen und Gedanken gibt, hören wir verschiedene Inputs von unserer Gäst*innen. Es können einzelne Veranstaltungen der Workshopreihe besucht werden. Die Workshops sind in deutscher Lautsprache.
Voraussetzungen: Laptop oder Handy mit Mikrophon und Kamera.