Demokratie

Mit allen. Für alle.

Was geht mich an, was ‚die da oben‘ entscheiden? ‚Die‘ interessieren sich sowieso nicht für mein Leben. – Viele Menschen haben in der repräsentativen Demokratie den Eindruck: „Ich werde nicht gehört. Ich kann nicht mitentscheiden. Ich kann nichts bewirken.“ Die Wirtschaft ist weitgehend noch undemokratischer organisiert als das politische System. Das führt dazu, dass einige Wenige immensen Reichtum anhäufen können, während die meisten Menschen Mühe haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Auch die massivsten Umweltzerstörungen gehen auf das Konto hierarchisch organisierter Großkonzerne.

Die Folgen für unser Zusammenleben sind fatal: Fehlendes Vertrauen in politische Strukturen. Fehlende Motivation, Gesellschaft und Wirtschaft mitzugestalten. Mehr Zulauf zu rechtspopulistischen Parteien, die einfache Lösungen versprechen.

Deshalb ist Basisdemokratie so wichtig. Deshalb entscheiden wir im Konsens. Damit zählt nicht nur tatsächlich jede Stimme – niemand wird einfach durch die Mehrheit überstimmt – weil mehr Köpfe mitdenken, bekommt man auch ausgewogenere Entscheidungen und bessere Ideen. Die Beteiligten tragen mit, was beschlossen wurde und setzen es mit Motivation um.

All das braucht Übung: Übung, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und zu benennen. Übung, Gespräche in großen Gruppen sensibel und gut strukturiert zu moderieren. Übung, hierbei verschiedene Methoden einzusetzen. Unsere eigenen Erfahrungen mit kollektiven Prozessen zeigen: Wenn man das kann, ist Basisdemokratie auch effizient.

Wie wir arbeiten

Wir entscheiden im Konsens, bezahlen uns nach Bedarf und haben keine verpflichtende Arbeitszeiterfassung. So organisieren wir unser Zusammenleben und unsere Zusammenarbeit im Konzeptwerk.

Degrowth in Bewegung(en)

Sie orientieren sich an Bedürfnissen, begreifen den Menschen als Beziehungswesen und wollen mehr echte Demokratie. Das Abschlusskapitel unseres Buches „Degrowth in Bewegung(en)“ zeigt: Soziale Bewegungen wollen ein anderes Zusammenleben.

Ein Ernährungsrat für Leipzig

Regional, saisonal, ökologisch – wir wollen die Ernährungspolitik in Leipzig mitgestalten. Hierfür vernetzen wir Lebensmittelproduzent*innen und -händler*innen, Konsument*innen, Verwaltung und Politik. Macht mit!

Zeitwohlstand

Demokratie braucht Zeit. In „Zeitwohlstand“ gehen wir der Frage nach, wie eine andere Zeitpolitik zu einer gerechteren und demokratischeren Gesellschaft beitragen kann. Und wir erklären, wie ihr eine Zeitmaschine bauen könnt. Ihr könnt das Buch bestellen oder frei herunterladen.

Die Eurokrise: Eine Krise der Demokratie

Die Eurokrise hat gezeigt: Finanzmarktinteressen übertrumpfen demokratische Entscheidungen. Mit „Wirtschaftswende“ haben wir 2013 einen sozialen, ökologischen und demokratischen Weg aus der Krise skizziert.

Bildungsmethoden zum Thema

Wir haben verschiedene Bildungsmethoden erarbeitet, die geeignet sind, sich mit dem Thema Entscheidungsfindung, Teilhabe und Selbstwirksamkeit auseinanderzusetzen – passend für die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie für die Erwachsenenbildung.

Alle Methoden stehen auf unserem Methodenportal endlich-wachstum.de zum kostenlosen Download bereit.

Im Hinterzimmer

Eine Analyse von Wirtschaftslobbyismus und Machtverhältnissen mithilfe einer symbolischen Waage.

Was hindert uns?

Ein kooperatives Teambuilding.

Wer macht den Wandel?

Über Handlungs- und Einflussmöglichkeiten auf unterschiedlichen Ebenen.

Referent*in gesucht?

Fragt uns an, wenn ihr eine Veranstaltung zum Thema plant.