Migration

Solidarische Gesellschaft, Bewegungsfreiheit für alle.

2015 setzten flüchtende Menschen die europäischen Außengrenzen vorübergehend außer Kraft. Seit diesem „Sommer der Migration“ wird in Europa verstärkt über Migration, Flucht und Rassismus diskutiert. Geprägt werden die Debatten allerdings nicht von den betroffenen Menschen selbst, sondern von Rechtspopulist*innen und Regierungen. Ihr Hauptziel: Migration von vornherein zu verhindern und als illegal zu brandmarken. Ihre Schlagworte: Migrationskontrolle, Obergrenzen oder eine angeblich fehlende Integrationsbereitschaft.

Mit unserer Arbeit setzen wir uns gegen Rassismus und Abschottung und für globale Gerechtigkeit und Bewegungsfreiheit ein. Nicht nur, weil jede Person das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben hat – was die freie Wahl des Wohnortes beinhaltet. Sondern auch, weil der heutige Wohlstand in Europa nur existiert, weil die Länder des globalen Südens jahrhundertelang ausgebeutet wurden. Dieser Kolonialismus wirkt bis heute: Ohne umfassenden Ressourcenabbau, miserable Arbeitsbedingungen, Naturzerstörung und Waffengewalt wären der Konsum und Reichtum des globalen Nordens in seiner jetzigen Form nicht möglich.

Wir stehen für selbstbestimmte Gesellschaften, Bewegungsfreiheit und globale Solidarität. Eine andere Ökonomie, welche die wirklichen Fluchtursachen abschafft, ist ein Teil hiervon.

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Im Konzeptwerk setzen wir uns für eine gerechte und ökologische Wirtschaft ein, die ein gutes Leben für alle sichert.

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"Vom Bruderland zur pOSTmigrantischen Gesellschaft?!"

Migration ist ein zentraler Bestandteil ostdeutscher Geschichte. Wie also wollen wir eine postmigrantische Gesellschaft gestalten, in der wir (post-)migrantische, BIPoC und weiße Perspektiven verbinden, um unsere gemeinsamen Herausforderungen anzugehen?

Das Gespräch findet ihr hier online. In Zusammenarbeit mit #unteilbar Solidarischer Osten.

Bewegungsfreiheit für alle!

Eine Zukunftswerkstatt zum Thema Migration: Wie wollen wir in Zukunft Migration gestalten und welche Rolle spielen dabei heutige Grenzziehungen?

Dieser Frage gingen im Rahmen unseres Projekts „Zukunft für alle – gerecht. ökologisch. machbar.“ Vordenker*innen aus sozialen Bewegungen, Politik und Wissenschaft nach. Aus der gemeinsamen – mitunter kontroversen – Diskussion ist diese Vision für das Jahr 2048 entstanden.

Selbstbestimmt und solidarisch!

2017 haben wir eine Konferenz zu „Migration, Entwicklung und ökologischer Krise“ mitorganisiert.

Beteiligt waren 700 Menschen aus verschiedenen aktivistischen Zusammenhängen. Was haben Flucht und Migration, selbstbestimmte Entwicklung und ökologischen Krisen miteinander zu tun? Diese Fragen wurden verknüpft und in einem größeren Zusammenhang gestellt.

Weitere Beiträge zum Thema

Warum Migration für uns ein Thema ist

Die Fluchtbewegungen halten uns vor Augen: Ein gutes Leben ist in vielen Ländern kaum möglich. Dabei ist Flucht ein politischer Akt, die dominierenden Machtverhältnisse und Verteilungsungleichheiten zu durchbrechen und sich Teilhabe am Wohlstand anzueignen.

"Entwicklung ist eine Fata Morgana"

Wie sollte man über Fluchtursachen sprechen? Unser Mitarbeiter Matthias Schmelzer hat den ecuadorianische Ökonomen und Aktivisten Alberto Acosta interviewt. Das Interview ist zuerst in der Wochenzeitung derFreitag erschienen.

Bildungsmethoden zum Thema

Rund um das Thema Migration haben wir verschiedene Bildungsmethoden erarbeitet. Sie sind geeignet für die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie für die Erwachsenenbildung. Alle Methoden stehen online zum kostenlosen Download bereit.

Ein Privilegientest zu Flucht und Bewegungsfreiheit.

Mysterys zu Zusammenhängen von Wirtschaft und Flucht.

Eine kritische Reflexion der kolonialen Geschichte von Kaffee.

Analyse eines Interviews zu globalen Entwicklungsperspektiven.

Ein Gedankenexperiment zu regionalen Wirtschaftskreisläufen.

Ein Gruppenpuzzle zu wachstumskritischen Positionen.