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Arbeit

Fair verteilt und unter guten Bedingungen.

Und was machst du so? Schon beim ersten Kennenlernen fällt oft die Frage nach unserem Beruf. Arbeit bestimmt, wer wir sind und ob wir etwas gelten. Doch was ist, wenn wir kein Geld verdienen oder einen unbequemen Job haben? Wenn wir ein Kind erziehen oder den Flur im Krankenhaus wischen? Alle diese Tätigkeiten sind Teil der Wirtschaft: Nicht nur Bürojobs, Industriearbeitsplätze, Banken und Handwerk – auch Putzen, Kochen und das Sorgen für Mitmenschen gehören dazu. Ohne diese Erfüllung menschlicher Bedürfnisse ist weder ein gutes Leben möglich, noch die Produktion von Industriegütern.

Diese hauptsächlich von Frauen verrichtete „Sorge-Arbeit“ bleibt oft unsichtbar, unbezahlt und wenig wertgeschätzt. Was würde passieren, wenn Sorge-Arbeit im Zentrum der Wirtschaftspolitik stehen würde – statt Profiten und Wirtschaftswachstum? So entsteht gesellschaftlicher Zusammenhalt: Wenn die Bedürfnisse aller etwas zählen und Menschen gut für sich und andere sorgen können. Und das nicht nur innerhalb nationaler Grenzen: Wir wollen Kämpfe für gute Arbeit überall auf der Welt verbinden.

Sorgearbeit im Zentrum der Wirtschaft

Mit dieser Blogserie wollen wir deutschsprachige und internationale Diskussionen vorstellen, die sich damit beschäftigen, wie Sorgearbeit, ökologische und soziale Gerechtigkeit und unser wachstumsbasiertes Wirtschaftsystem zusammen hängen.

Feminist Futures Festival

Vom 12.-15.9.2019 fand das internationale Festival „Feminist Futures“ in der Zeche Zollverein in Essen statt. Wir waren an der Organisation beteiligt und haben zahlreiche Veranstaltungen angeboten.

Foto-Impressionen gibt es bei flickr.
Eine Pressemitteilung über das Festival auf unserer Presse-Seite.

An die (Sorge-)Arbeit!

Sorge-Arbeiten erhalten wenig Wertschätzung und sind schlecht bezahlt. Wir wollen diese Arbeiten sichtbar machen und ins Zentrum der Wirtschaft rücken. Charlotte stellt im Video vor, was wir dafür tun.

Wir brauchen dich, um das Thema gesellschaftlich voranzubringen und an Alternativen zu arbeiten. Unterstütze uns mit einer Projektförderung! Mache Sorge-Arbeit zu deinem Projekt!

Wie sieht Sorge-Arbeit 2048 aus?

Mit dieser Frage hat sich unser Projekt „Zukunft für Alle“ beschäftigt. Was wir schon verraten können: Im Jahr 2048 gibt es Kiez-Küchen, Gesundheitshäuser, umfassende Barrierefreiheit und eine Bürger*innenversicherung. Lest mehr im Blog!

Netzwerk Care Revolution

Wir arbeiten eng mit dem Netzwerk Care Revolution zusammen und haben in Leipzig eine Regionalgruppe mitgegründet. Ihr seid herzlich zu den Treffen eingeladen. Aktuelle Infos gibt es auf der facebook-Seite der Gruppe.

Wir arbeiten schon anders

Wir arbeiten in „kurzer Vollzeit“, bezahlen uns nach Bedürfnissen, haben einen Elternrat und entscheiden im Konsens. Wie wir unser Arbeiten im Konzeptwerk organisieren.

Video: Für den Wandel sorgen – MitMachKonferenz zu Sorge-Arbeit und Postwachstum

Im November 2017 haben wir die MitMachKonferenz „Für den Wandel sorgen“ in Leipzig mitveranstaltet. Das Video gibt einen Einblick in die Konferenz und lässt verschiedene Akteur*innen zu Wort kommen.

Bildungsmethoden und Veranstaltungen zum Thema Sorge-Arbeit

Wir arbeiten derzeit an weiterem Bildungsmaterial zum Thema und führen zahlreiche Workshops durch. Wir freuen uns über Anfragen!

Die 20-Stunden-Woche

Pro-und-Kontra-Diskussion um ein alternatives Arbeitsmodell.

Who cares?

Durch das Entwerfen eines idealen Tagesablaufs nähern sich die Teilnehmenden der feministischen Ökonomiekritik.

Der zufriedene Fischer

Heinrich Bölls „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ leitet ein philosophisches Gespräch zur Frage ein: Warum arbeiten wir?

Danke!

Unsere Projekte zum Thema Sorge-Arbeit werden unterstützt von:

Hans-Böckler-Stiftung