Arbeit

Fair verteilt und unter guten Bedingungen.

Und was machst du so? Schon beim ersten Kennenlernen fällt oft die Frage nach unserem Beruf. Arbeit bestimmt, wer wir sind und ob wir etwas gelten. Doch was ist, wenn wir kein Geld verdienen oder einen unbequemen Job haben? Wenn wir ein Kind erziehen oder den Flur im Krankenhaus wischen? Alle diese Tätigkeiten sind Teil der Wirtschaft: Nicht nur Bürojobs, Industriearbeitsplätze, Banken und Handwerk – auch Putzen, Kochen und das Sorgen für Mitmenschen gehören dazu. Ohne diese Erfüllung menschlicher Bedürfnisse ist weder ein gutes Leben möglich, noch die Produktion von Industriegütern.

Diese hauptsächlich von Frauen verrichtete “Sorge-Arbeit” bleibt oft unsichtbar, unbezahlt und wenig wertgeschätzt. Was würde passieren, wenn Sorge-Arbeit im Zentrum der Wirtschaftspolitik stehen würde – statt Profiten und Wirtschaftswachstum? So entsteht gesellschaftlicher Zusammenhalt: Wenn die Bedürfnisse aller etwas zählen und Menschen gut für sich und andere sorgen können. Und das nicht nur innerhalb nationaler Grenzen: Wir wollen Kämpfe für gute Arbeit überall auf der Welt verbinden.

Referent*in zum Thema gesucht?

AN DIE (SORGE-)ARBEIT!

Sorge-Arbeiten erhalten wenig Wertschätzung und sind schlecht bezahlt. Wir wollen diese Arbeiten sichtbar machen und ins Zentrum der Wirtschaft rücken. Charlotte stellt im Video vor, was wir dafür tun.

Bedürfnis statt Profit!

Die Corona-Krise zeigt auf, welche Arbeiten gesellschaftlich relevant sind: bezahlte und unbezahlte Care-Tätigkeiten.

Die Corona-Krise zeigt auch auf, dass diese Arbeit zu einem großen Teil von Frauen geleistet wird – meist gering oder gar nicht entlohnt und das, obwohl Gesellschaft und Wirtschaft ohne sie zusammenbrechen würden.

Für Sorge! Rückblick auf die Feministische Bildungswoche

Vom 29. Februar bis zum 08. März 2020 haben wir in Kooperation mit zahlreichen lokalen und überregionalen Organisationen und Einzelpersonen eine feministische Bildungswoche für eine andere Wirtschaft veranstaltet. Zum Abschluss ging die Bildungswoche in den feministischen Streik- und Kampftag über, anlässlich dessen viele Menschen laut und zahlreich auf die Straße gingen.

Sorgearbeit im Zentrum der Wirtschaft

In dieser Blogreihe stellen wir deutschsprachige und internationale Diskussionen vor. Thema ist, wie Sorgearbeit, ökologische und soziale Gerechtigkeit und unser wachstumsbasiertes Wirtschaftsystem zusammen hängen.

Dafür wählen wir verschiedene Formate: Videos, Ton-Mitschnitte aus Konferenzen, Podcasts und Texte und bieten damit einen vielfältigen Wegweiser zum Thema.

Feminist Futures Festival

Vom 12. – 15.9.2019 fand das internationale Festival “Feminist Futures” in der Zeche Zollverein in Essen statt. Wir waren an der Organisation beteiligt und haben zahlreiche Veranstaltungen angeboten.

Foto-Impressionen gibt es bei flickr.
Eine Pressemitteilung über das Festival auf unserer Presse-Seite.

Wie sieht Sorge-Arbeit 2048 aus?

Mit dieser Frage hat sich unser Projekt “Zukunft für Alle” beschäftigt. Was wir schon verraten können: Im Jahr 2048 gibt es Kiez-Küchen, Gesundheitshäuser, umfassende Barrierefreiheit und eine Bürger*innenversicherung. Lest mehr im Blog!

Netzwerk Care Revolution

Wir arbeiten eng mit dem Netzwerk Care Revolution zusammen und haben in Leipzig eine Regionalgruppe mitgegründet. Ihr seid herzlich zu den Treffen eingeladen. Aktuelle Infos gibt es auf der Facebook-Seite der Gruppe.

Video zum Thema

Für den Wandel sorgen – MitMachKonferenz zu Sorge-Arbeit und Postwachstum

Im November 2017 haben wir die MitMachKonferenz “Für den Wandel sorgen” in Leipzig mitveranstaltet. Das Video gibt einen Einblick in die Konferenz und lässt verschiedene Akteur*innen zu Wort kommen.

Bildungsmethoden zum Thema

Wir haben verschiedene Bildungsmethoden entwickelt und arbeiten an weiteren Formaten. Passend für die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie für die Erwachsenenbildung. Alle Methoden stehen auf unserem Methodenportal endlich-wachstum.de zum kostenlosen Download bereit.

Pro-und-Kontra-Diskussion um ein alternatives Arbeitsmodell.

Entwerfen eines idealen Tagesablaufs und feministischen Ökonomiekritik.

Ein philosophisches Gespräch zur Frage: Warum arbeiten wir?

Danke!

Unsere Projekte zum Thema Sorge-Arbeit werden unterstützt von:

Hans-Böckler-Stiftung