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Arbeit

Fair verteilt und unter guten Bedingungen.

Und was machst du so? Schon beim ersten Kennenlernen fällt oft die Frage nach unserem Beruf. Arbeit bestimmt, wer wir sind und ob wir etwas gelten. Doch was ist, wenn wir kein Geld verdienen oder einen unbequemen Job haben? Wenn wir ein Kind erziehen oder den Flur im Krankenhaus wischen? Alle diese Tätigkeiten sind Teil der Wirtschaft: Nicht nur Bürojobs, Industriearbeitsplätze, Banken und Handwerk – auch Putzen, Kochen und das Sorgen für Mitmenschen gehören dazu. Ohne diese Erfüllung menschlicher Bedürfnisse ist weder ein gutes Leben möglich, noch die Produktion von Industriegütern.

Diese hauptsächlich von Frauen verrichtete „Sorge-Arbeit“ bleibt oft unsichtbar, unbezahlt und wenig wertgeschätzt. Was würde passieren, wenn Sorge-Arbeit im Zentrum der Wirtschaftspolitik stehen würde – statt Profiten und Wirtschaftswachstum? So entsteht gesellschaftlicher Zusammenhalt: Wenn die Bedürfnisse aller etwas zählen und Menschen gut für sich und andere sorgen können. Und das nicht nur innerhalb nationaler Grenzen: Wir wollen Kämpfe für gute Arbeit überall auf der Welt verbinden.

Netzwerk Care Revolution

Wir arbeiten eng mit dem Netzwerk Care Revolution zusammen und haben in Leipzig eine Regionalgruppe mitgegründet. Ihr seid herzlich zu den Treffen eingeladen. Aktuelle Infos gibt es auf der facebook-Seite der Gruppe.

Frauen*streik 2019

Am 8. März ist Internationaler Frauen*kampftag. Schon seit über 100 Jahren kämpfen Frauen* für ihre Rechte und gegen jede Unterdrückung. Über die Welt breitet sich eine Bewegung von streikenden Frauen* und Queers aus. Wir solidarisieren uns mit dem feministischen Streik 2019.

Was hat Sorge-Arbeit mit Postwachstum zu tun?

Im November 2017 haben wir die MitMachKonferenz „Für den Wandel sorgen“ in Leipzig mitveranstaltet. Hier gibt es Videos und einen Überblick über das Programm.

Abstiegsangst trotz Rekordbeschäftigung? – Deutscher Arbeitsmarkt 2017

Andrea Vetter diskutiert bei Deutschlandfunk Kultur auf der Leipziger Buchmesse mit Klaus Dörre, Daniela Kolbe und Joachim Otto.

Wir arbeiten schon anders

Wir arbeiten in „kurzer Vollzeit“, bezahlen uns nach Bedürfnissen, haben einen Elternrat und entscheiden im Konsens. Wie wir unser Arbeiten im Konzeptwerk organisieren.

Förder*in werden

2019 brauchen wir 50 neue Förder*innen, die uns finanziell mittragen. Unterstützt das Konzeptwerk mit einer regelmäßigen Spende! Eure Förderung ist steuerlich absetzbar.

Video: Für den Wandel sorgen – MitMachKonferenz zu Sorge-Arbeit und Postwachstum

Im November 2017 haben wir die MitMachKonferenz „Für den Wandel sorgen“ in Leipzig mitveranstaltet. Das Video gibt einen Einblick in die Konferenz und lässt verschiedene Akteur*innen zu Wort kommen.

Bildungsmethoden und Veranstaltungen zum Thema Sorge-Arbeit

Wir arbeiten derzeit an weiterem Bildungsmaterial zum Thema und führen zahlreiche Workshops durch. Wir freuen uns über Anfragen!

Die 20-Stunden-Woche

Pro-und-Kontra-Diskussion um ein alternatives Arbeitsmodell.

Who cares?

Durch das Entwerfen eines idealen Tagesablaufs nähern sich die Teilnehmenden der feministischen Ökonomiekritik.

Der zufriedene Fischer

Heinrich Bölls „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ leitet ein philosophisches Gespräch zur Frage ein: Warum arbeiten wir?

Danke!

Unsere Projekte zum Thema Sorge-Arbeit werden unterstützt von: