Diskriminierung und Privilegien

Wir sehen einen großen Teil unserer Arbeit als einen langfristigen und selbstkritischen Lernprozess über gesellschaftliche Diskriminierungen und Privilegien. Dieser hat zum Ziel, einen inklusiven, offenen und möglichst herrschaftsfreien Raum für unsere Arbeit und unser Miteinander zu schaffen. Menschen, die unterschiedliche Diskriminierungserfahrungen erlebt haben, sollen beim Konzeptwerk in einem Team arbeiten können, das sich kritisch mit den eigenen Privilegien auseinandersetzt – und mit den daraus resultierenden Reproduktionsmustern verschiedener Diskriminierungsformen.

Unter gesellschaftlicher Diskriminierung verstehen wir eine Benachteiligung, Beherrschung oder Herabwürdigung von Gruppen oder einzelnen Personen aufgrund bestimmter Wertvorstellungen, unreflektierter, z. T. auch unbewusster Einstellungen, Vorurteile oder emotionaler Assoziationen. Verschiedene Formen der Diskriminierung wie die basierend auf (zugeschriebener) Herkunft, sexueller Orientierung, Geschlecht, Klasse oder Behinderung sind miteinander verflochten. Wir versuchen, machtkritisch und diskriminierungssensibel zu arbeiten, sowohl nach innen als auch nach außen.

  • Durch Fortbildungen, externe Beratungen und Trainings arbeiten wir daran, aus einer intersektionalen Perspektive verschiedene Macht- und Diskriminierungsverhältnisse zu reflektieren und einen (selbst-)kritischen Umgang damit zu entwickeln – individuell und gemeinsam.
  • Wir möchten Menschen, die aufgrund gesellschaftlicher Machtverhältnisse Diskriminierung erfahren, ausdrücklich ermutigen, sich beim Konzeptwerk zu bewerben. 
  • Wir arbeiten daran, dass das Konzeptwerk in seinen Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Materialien Herrschaft nicht reproduziert, sondern hinterfragt.

 

Wie wir arbeiten

Wir entwickeln nicht nur Konzepte für eine neue Ökonomie, wir probieren sie auch aus.
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