Wie wir arbeiten

Wir entwickeln nicht nur Konzepte für eine neue Ökonomie, wir probieren sie auch aus: Das Konzeptwerk selbst ist teilweise ein Beispiel für eine neue Art des Wirtschaftens.

 

Basisdemokratie

Beim Konzeptwerk treffen wir Entscheidungen im Konsens. Hierfür nehmen wir uns Zeit: Wir konzentrieren uns nicht nur auf die nötigen Entscheidungen, sondern kümmern uns auch um das emotionale Wohlergehen der Einzelnen in der Gruppe.

Finanzen

  • Wir sind als gemeinnütziger Verein anerkannt und arbeiten nicht gewinnorientiert.
  • Wir versuchen, unsere Finanzen an unserem Bedarf auszurichten. Dazu treffen wir uns alle zwei Monate zu einem Finanzplenum, bei dem wir im Konsens entscheiden, wie wir die Gelder des Konzeptwerks verteilen.
  • Wir nehmen kein Geld von gewinnorientierten Unternehmen oder solchen Organisationen an, die für unökologische, undemokratische oder unsoziale Produktionsmethoden stehen.

Arbeitszeiten

Unsere Arbeitszeiten versuchen wir an unseren Bedürfnissen und sonstigen Verpflichtungen auszurichten. Es gibt keine verpflichtende Zeiterfassung, die meisten von uns arbeiten aber zwischen 20 und 40 Stunden die Woche.

Aktiv gegen Diskriminierung

  • Wir haben eine Genderquote, d.h. wir streben mindestens 50 Prozent Frauen als Mitarbeiterinnen und in Sonderfunktionen an, und freuen uns über Mitarbeiter*innen, die sich nicht in eine der klassischen Kategorien „Mann“ oder „Frau“ fassen lassen.
  • Bei Bildungsveranstaltungen arbeiten wir in gemischten Teams. Außerdem ist es uns wichtig, bei der Rollen- und Aufgabenverteilung innerhalb des Teams keine Stereotype zu reproduzieren.
  • Wir bemühen uns um eine gendersensible Schreibweise und Repräsentation in unseren Dokumenten.
  • Wir arbeiten derzeit an unserer Strategie gegen Diskriminierung, sowohl in unserer Arbeit nach außen als auch in unseren internen Abläufen. Neben vielen anderen Maßnahmen habe alle Mitarbeiter*innen Anti-Rassismus-Trainings gemacht und wir haben unsere Bewerbungsverfahren überarbeitet.

Freier Zugang zu Wissen

Es ist uns wichtig, dass unsere Materialien frei zugänglich sind. So bieten wir beispielsweise die Inhalte unsere Bücher „Zeitwohlstand“ und „Degrowth in Bewegung(en)“ neben dem Verkauf im Handel auch zum freien Download an. Auch das Methodenset „Endlich Wachstum!“, das wir gemeinsam mit dem Verein FairBindung erstellt haben, ist im Internet kostenlos verfügbar.

Geringer Einsatz von Ressourcen

  • Wir versuchen, nur das neu zu besorgen, was wirklich notwendig ist. So sind z.B. viele unserer Büromöbel und alle unsere Monitore aus zweiter Hand. Bürobedarf beziehen wir über den Ökoversand memo.
  • Wir beziehen in unserem Büro Ökostrom von den Elektrizitätswerken Schönau.
  • Wo möglich vermeiden wir lange Anreisewege und wählen vergleichsweise umweltfreundliche Reisemittel. In unser Büro fahren wir mit dem Fahrrad und dem ÖPNV. Das Konzeptwerk finanziert keine Flugreisen.

Ernährung

Wir bieten auf unseren Veranstaltungen ausschließlich veganes Essen an. Es ist uns zudem wichtig, dieses in Bio-Qualität, aus der Region und der Saison entsprechend zu beziehen. Bei unseren gemeinsamen Büro-Mittagspausen sind alle Mahlzeiten vegan und manchmal zusätzlich vegetarisch.

 

Druck und Informationstechnologie (IT)

  • Unsere Drucksachen werden bei kleinen Druckereien mit hohem ökologischen Standard gedruckt: hinkelsteindruck in Berlin ist eine Kollektivdruckerei mit feministischem und ökologischem Anspruch. Thomas Druck ist eine kleine Druckerei in unserer Nachbarschaft.
  • Unser IT-Bedarf wird von unseren Büronachbar*innen von about:source umgesetzt. about:source ist ein Kollektivunternehmen, dessen Server mit Ökostrom laufen. Des Weiteren arbeiten wir mit der sozial-ökologischen Medienagentur Sinnwerkstatt in Berlin zusammen. Unsere Website basiert auf der Open Source-Technologie von WordPress, die Logo-Schrift des Konzeptwerks verwendet ein Open Font.