WSD weltoffen. solidarisch. dialogisch.

 

Laufzeit: 01/2019 – 12/2021

Rechtspopulistische, rassistische und antidemokratische Einstellungen sind verbreitet in unserer Gesellschaft. Um weltoffenes und solidarisches Denken und Handeln zu stärken, wollen wir mit diesem Projekt Dialog- und Beteiligungsräume zu Fragen nach einem solidarischen Zusammenleben in Sachsen und darüber hinaus schaffen.

Dafür bieten wir Workshops, Kommunikationstrainings und Fortbildungen für junge, engagierte Menschen und für Multiplikator*innen in der Bildungsarbeit an. Außerdem organisieren wir niedrigschwellige Begegnungs- und Dialogveranstaltungen für Erwachsene zum Vernetzen und Sichtbarmachen von solidarischen Alternativen, beispielsweise ein Nachbarschaftscafé in Leipzig Grünau und die Wanderausstellung „Wenn Fremde Freunde werden“ in Leipzig. Wir begleiten darüber hinaus den Aktionskreis Strukturwandel Leipziger Land, um auch hier globale und solidarische Perspektiven in Fragen rund um den Kohleausstieg zu stärken. Außerdem unterstützen wir zivilgesellschaftliche Akteure, wie z.B. Unteilbar, in ihrer Mobilisierung und Vernetzungsarbeit für regionale antirassistische und solidarische Veranstaltungen.

Zielgruppen des Projekts:

• junge Erwachsene, die sich freiwillig engagieren – z.B. in Freiwilligendiensten, lokalen Klima- oder Menschenrechtsgruppen
• Multiplikator*innen in der Bildungsarbeit, die mit diesen jungen Menschen arbeiten
• zivilgesellschaftliche Akteure und interessierte Erwachsene in Leipzig sowie im ländlichen Raum um Leipzig
• Menschen, die sich bisher wenig mit Fragen einer diskriminierungsensiblen, solidarischen Gesellschaft auseinandergesetzt haben
Ziele des Projekts:

1. Reflexion und Dialog über globale Zusammenhänge und diskriminierende Machtverhältnisse

    • Die Teilnehmenden setzen sich mit globaler und lokaler ökonomischer Ungleichheit und der Rolle von strukturellem Rassismus darin auseinander.
    • Die Teilnehmenden reflektieren ihr eigenes Geprägtsein von imperialen Lebensweisen und Rassismus, ihre Werthaltungen und kulturellen Denkmuster.
    • Die Teilnehmenden entwickeln eigene Vorstellungen einer solidarischen (Welt)Gesellschaft und Ideen, um dieser näher zu kommen.

2. Sichtbarmachen von und Austausch über Erzählungen einer weltoffenen und solidarischen Gesellschaft

    • Die Teilnhemenden finden und schaffen neue Austauschräume zu Fragen eines solidarischen Zusammenlebens.
    • Die Teilnehmenden entwickeln Mut für eigenes Engagement und kennen Möglichkeiten, sich selbst aktiv in die Gestaltung ihrer Mitwelt einzubringen. Hürden auf dem Weg zu eigenem Engagement werden abgebaut.
    • In einer breiteren (Teil)Öffentlichkeit werden Beispiele gelebter Solidarität sichtbarer und stärken die Zuversicht hinsichtlich einer solidarischen Gesellschaft.

Ansprechpartnerin:
Jona Blum

Projektpartner*innen

Stiftung Nord-Süd-Brücken